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Iris Raether-Lordieck

Mitglied im Sächsischen Landtag

IRLPRIVAT

Ich wurde am 5. Februar 1961 in Rotenburg/Wümme in Niedersachsen geboren. Ich bin verheiratet, habe einen erwachsenen Sohn und lebe mit Mann und Hund in Limbach-Oberfrohna seit vielen Jahren.

BERUFLICH

Als Ingenieurin für textile Verfahrenstechnik bin ich seit mehr als 25 Jahren in der Textilindustrie tätig. Ich habe als Selbständige ein Ingenieurbüro für textile Verfahrenstechnik und Maschinenbau in Limbach-Oberfrohna betrieben. Durch mein Landtagsmandat lasse ich meine Tätigkeit ruhen.

Mein Studium absolvierte ich von 1983 bis 1987 an der FH Niederrhein. Bis 1993 war ich dann als Produktmanagerin im niedersächsischen Seevetal beschäftigt. Es folgte der berufliche Wechsel nach Sachsen, als Spezialistin arbeitete ich in verschiedenen Firmen auch außerhalb des Freistaates. Seit 2012 bin ich selbstständig.

POLITISCH

Am 31. August 2014 wurde in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Über die Landesliste der SPD Sachsen zog ich in den Landtag ein. Für mich ist es die erste Legislaturperiode. Zunächst war ich bildungspolitische Sprecherin meiner Fraktion. Berufsbeding liegt mir aber die Wirtschaft deutlich besser. Deshalb habe ich nach einem Jahr diese Funktion abgeben und übernahm die Funktion der Industriepolitischen Sprecherin. Von Anfang an bin ich zudem Gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. Ich bin aktuell Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sowie Mitglied im Petitionsausschuss.

Doch nicht nur landespolitisch bin ich aktiv, auch auf kommunaler Ebene bringe ich mich ein. 2014 trat ich zur Stadtratswahl in Limbach-Oberfrohna an und wurde am 25. Mai in den Stadtrat gewählt. Dort bin ich Vorsitzende der SPD-Fraktion. Für meine Fraktion bin ich Mitglied im Verwaltungsausschuss.

SPD-Mitglied bin ich seit 2005. Ich begleitete seit dem einige Funktionen innerhalb der Partei. Seit 2016 bin ich die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Sachsen. In dieser Funktion wurde ich in den Bundesvorstand der ASF kooptiert. Weiterhin bin ich stellv. Vorsitzende der SPD Limbach-Oberfrohna sowie Delegierte bei Landesparteitagen der SPD Sachsen.

Wie viele andere SPD-Mitglieder bin ich auch vor Ort engagiert, wenn es um die Belange der Demokratie geht. Als Reaktion auf das Agieren rechtsextremer Kräfte in Limbach-Oberfrohna schloss ich mich 2009 mit anderen Eltern zusammen, weil unsere Kinder bedroht wurden. Daraus entstand die Bürgerinitiative „Buntes Bürgerforum für Demokratie“, das 2011 mit dem Sächsischen Demokratiepreis ausgezeichnet wurde.

Ich bin gewählte Beirätin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region. Außerdem bin ich Fördermitglied des Esche Museums.

Veranstaltungen

Aktuelle Termine


11
Dez
Sitzung Anstaltsbeirat JVA Zwickau

Jede Justizvollzugsanstalt in Sachsen hat einen Anstaltsbeirat. In diesem Gremium sitzen Personen des öffentlichen Lebens (u.a. aus Politik). Ich bin Mitglied im Anstaltsbeirat der JVA Zwickau seit 2014. Meine Kolleginnen und Kollegen unterstützen den Anstaltsleiter durch Anregungen und Verbesserungsvorschläge. Dazu sprechen wir regelmäßig mit Gefangenenvertretungen und Personalvertretungen. Wir sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, sodass sich auch Gefangene direkt an uns wenden können. Weitere Informationen finden Sie hier.


11
Dez
Sitzung Stadtrat Limbach-Oberfrohna

In meiner Funktion als Stadträtin von Limbach-Oberfrohna gehört die kommunalpolitische Ebene zu meiner politischen Arbeit. Ich erachte die Verbindung der Landesebene mit der kommunalen Ebene als sehr wichtig. Denn wir beschließen im Landtag viele Gesetze, die die Kommunen in Sachsen direkt betreffen. Es ist für mich daher wichtig zu sehen, wie kommen Gesetze an der Basis an, wie wirken sie, wo braucht es Verbesserungen. Ich gehöre der SPD-Fraktion im Stadtrat an.


12
Dez
Infoladen vor Ort - Einwohnersprechstunde in Limbach-Oberfrohna
Di, 12. Dezember 2017
09.00 - 12.00 Uhr

In meiner Reihe "Infoladen vor Ort" komme ich in verschiedene Städte in unserem schönen Landkreis Zwickau. Bürgerinnen und Bürger können mich in Limbach-Oberfrohna in der Begegnungsstätte der Volkssolidarität finden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ich nehme Anliegen auf, beantworte gern Fragen zu allen Facetten der Landespolitik und helfe bei Problemen die richtigen Ansprechpartner zu finden.


12
Dez
Fraktionssitzung
Di, 12. Dezember 2017
14.00 - 17.00 Uhr

In den Fraktionssitzungen kommen alle sächsischen Landtagsabgeordneten der SPD-Fraktion zusammen, um die kommende Plenarsitzung vorzubereiten und kommende Projekte abzusprechen. Bei Bedarf können Sachverständige angehört werden oder vom Landtag zu wählende Personen eingeladen werden, damit diese sich vorstellen und sich den Fragen der Abgeordneten stellen können. Unterstützt werden wir bei unserer Arbeit von parlemantarischen Beratern. Fraktionssitzungen gehören zu den Pflichtterminen für Abgeordnete.

Rückblicke

04.12.2017

StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT - ein europäischer blick

Meine Funktion als industriepolitische Sprecherin der SPD-Fraktion brachte mich an diesem Tag nach Brüssel, der inoffiziellen Hauptstadt Europas. Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr erarbeitet die „StrategieWerkstatt: Industrie der ZUKUNFT“ seit zwei Jahren in einem interaktiven Werkstattprozess, unter Beteiligung von Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Verwaltung, die Strukturen und Grundzüge einer sächsischen Industriestrategie. An diesem Abend stellte Wirtschaftsminister Martin Dulig die bisherigen Ergebnisse vor und ordnete diese in den aktuellen europäischen industriepolitischen Kontext ein.

Gemeinsam mit Vertretern des Europäischen Parlaments, der Europäische Kommission sowie Vertretern der Industrie diskutierten wir die Entwicklungen von Sachsens Industrie, welche Anreize und Konzepte es braucht in Zeiten der Digitalisierung, die uns vor riesige Herausforderungen stellt. Europa steht vor ähnlichen Herausforderungen. Es ist daher wichtig, dass auch von der europäischen Ebene Impulse kommen, um die Zukunft der Arbeit und der Industrie positiv gestalten zu können.

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13.11.2017

Bürgerdialog der SPD Meerane

Meerane gehört zu meinem Wahlkreis als Landtagsabgeordnete. Die SPD Meerane kenne ich daher sehr gut. Umso mehr freut es mich, dass die SPD dort wieder aktiv war und dieses Mal eine  Diskussionsrunde unrer dem Motto "Bürgerinnen und Bürger fragen - Politiker antworten" organisiert hat. Ich bin gern der Einladung des Ortsvereins gefolgt. Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Detlef Müller, dem Fraktionsvorsitzenden der Kreistagsfraktion SPD/Grüne Andreas Weigel und dem Stadtrat Karl-Heinz Liebezeit habe ich den Anwesenden nicht Rede und Antwort gestanden, sondern auch wir haben Fragen an die Menschen gerichtet. Im Dialog haben wir kommuale Themen wie Straßenbau thematisiert aber auch landes- und bundespolitische Themen wie Bildung/Kooperationsverbot, Beziehungen zu Russland, Steuerzahlungen von Großkonzernen sowie die unzureichende Transparenz bei Lobbyarbeit im Umfeld des Parlaments brannten den Gästen unter den Nägeln.

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Die kontroversen Diskussionen sind für mich und die SPD wichtig, um Rückmeldungen aus der Bevölkerung zu bekommen, welche Themen wir angehen sollten, welche Themen verbesserungsbedürftig sind und ja, auch welche Themen wird positiv gestaltet haben. Alle Rückmeldungen haben wir bekommen. Gerade auf Landesebene haben wir im Bereich der Polizei und der Bildung weiterhin Verbesserungsbedarf. Auch müssen wir zumindest über Förderkriterien sprechen. Es ist ärgerlich, wenn Fördergelder nicht abgerufen werden, weil Bügerinnen und Bürger sich vor den Anforderungen scheuen. Eines hat sich aber auch gestern wieder gezeigt, die Menschen honorieren es, wenn wir gemeinsam mit ihnen nach Lösungen suchen, auf Augenhöhe miteinander sprechen und nicht mit dem erhobenen Zeigefinger kommen. Es war schön wieder in Meerane Gast gewesen zu sein. Vielen Dank an den Ortsverein Meerane für die Organisation.

07.11.2017

edas-system - informationsportal für Bürgerinnen und bürger

Immer wieder werden die Rufe nach mehr Transparenz in der Politik laut. Auch ich haben in den vergangenen Wochen in Gesprächen immer wieder von Bürgerinnen und Bürgern gehört, vieles was die Politik macht, sei nicht nachzuvollziehen bzw. zu finden. Eine Möglichkeit, die Arbeit der Parlamentarier in Sachsen genau zu verfolgen, ist das sogenannte EDAS-System. Dieses System möchte ich Ihnen in diesem Beitrag vorstellen. Es hilft allen Bürgerinnen und Bürgern, Dokumente in Verbindung mit dem Sächsischen Landtag zu finden.

Unter dem Link http://edas.landtag.sachsen.de/ verbirgt sich eine riesige elektronische Datenbank, die für alle einsehbar ist. Hier werden alle Dokumente, die mit dem Landtag in Verbindung stehen, eingestellt. Ob Gesetze, Protokolle oder Drucksachen – alles findet sich darin wieder. In der Suchmaske können Sie je nach vorhandenen Informationen Einstellungen vornehmen, um Ihre gewünschten Ergebnisse zu finden. Wollen Sie Ihrem lokalen Abgeordneten auf die Finger schauen, wählen Sie ihn unter Urheber aus und lassen Sie sich entsprechende Ergebnisse anzeigen. Für Experten gibt es noch die Rubrik „Erweiterte Suche“. Aus meiner Sicht aber nicht notwendig, um ans Ziel zu gelangen.

Um Ihnen das System zu erläutern, zeige ich Ihnen ein Beispiel. Sie wollen wissen, welche Kleinen Anfragen hat die Abgeordnete Iris Raether-Lordieck seit der Wahl 2014 an die Staatsregierung gestellt. Hierzu wählen Sie unter Dokumententyp „Kleine Anfragen“ aus. Weiterhin können Sie unter der Rubrik „Urheber“ meinen Namen auswählen. Auch den Zeitraum können Sie vom 31. August 2014, dem Tag der Wahl bis heute eingrenzen. Wenn Sie die Suche starten, werden Ihnen drei Ergebnisse angezeigt. Diese Anfragen können Sie sich nun nebst Antworten der Staatsregierung anzeigen lassen, wenn Sie auf Vorgang klicken.

Probieren Sie es aus und Sie werden sehen wie praktische dieses System ist.

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07.11.2017

Helferkreis meerane mit demokratiepreis geehrt

Gestern wurde der Helferkreis für Geflüchtete der Stadt Meerane mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie ausgezeichnet. Der Helferkreis in Meerane steht beispielgebend für viele Helferkreise in der Region. Meerane hat aber bereits 2015 auf die bevorstehende Herausforderung reagiert und sich sehr gut vorbereitet, um die Aufgaben bewältigen zu können. Deshalb habe ich Meerane für den Demokratiepreis vorgeschlagen.
Ich beglückwünsche alle Preisträger, aber vor allem freue ich mich über die Auszeichnung für den Helferkreis.

Der Preis ist Anerkennung für alle Engagierten in Meerane, die sich in den vergangenen Jahren um die Integration verdient gemacht haben. Auch dem Bürgermeister Prof. Dr. Ungerer und seiner Verwaltung danke ich für die Arbeit. Integration kann nur gelingen, wenn alle an einem Strang ziehen und genau das ist der Grundstein für den Erfolg in Meerane. Artikel zum Demokratiepreis in der Freien Presse

 

04.10.2017

Tag der offenen tür im landtag

Jährlich zum Tag der Deutschen Einheit öffnet der Sächsische Landtag seine Pforten für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Fraktionen und die Verwaltung stellen sich den Interessierten vor und anwesende Abgeordnete sind gern Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Landespolitik. Seit dem ich Mitglied des Landtags bin, habe ich für die SPD-Fraktion teilgenommen. Auch in diesem Jahr war ich einer von sieben Abgeordneten meiner Fraktion.

Neben den Vorstellungen der Fraktionen fanden auch Diskussionsrunden statt. Die Bürgerinnen und Bürger konnten sich im politischen Zentrum Sachsens einen eigenen Eindruck von ihren Vertretern machen. Viele Bürgerinnen und Bürger machten davon Gebrauch und suchten das Gespräch mit uns Abgeordneten.

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29.09.2017

Innovation mittels Investitionen für Industrieforschung stärken

Zahnräder

 

Holger Mann, Sprecher für Hochschule und Wissenschaft sowie Technologie und Digitalisierung der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, und
Iris Raether-Lordieck, Sprecherin für Industriepolitik, zum CDU-SPD-Antrag „Stärkung der externen Industrieforschung im Freistaat Sachsen“ (Drs. 6/40754):

+++ Bereicherung für Wissenschaftslandschaft +++ wichtige Innovationssäule im Freistaat +++

Holger Mann: „Die gemeinnützigen, wirtschaftsnahen externen Industrieforschungseinrichtungen (IFE) sind eine wertevolle Bereicherung unserer sächsischen Wissenschaftslandschaft. Neben der Fraunhofer-Gesellschaft, den Hochschulen für angewandte Wissenschaften und der Berufsakademie Sachsen sind sie ein ebenso starker Partner für anwendungsorientierte Forschung in Sachsen. Unser Ziel in diesem breiten Feld ist es, Innovation in Sachsen nicht nur groß zu schreiben, sondern auch groß zu machen. Hierzu wird die künftige Förderrichtlinie für investive Zuschüsse an wirtschaftsnahe externe Industrieforschungseinrichtungen beitragen. Im Doppelhaushalt 2017/18 sind auf Initiative der Fraktionen von SPD und CDU 7 Millionen Euro eingestellt wurden.“

Iris Raether-Lordieck: „Kurz nach der Friedlichen Revolution haben sich Menschen gefunden, die den unternehmerischen Mut und Weitblick hatten, in Innovation und vor Ort in Sachsen zu investieren. Die Entwicklung der letzten 25 Jahre hat gezeigt, dass die Industrieforschungsinstitute sich als gemeinnützige Institutionen erfolgreich am Markt positioniert haben. Die sächsische Industrieforschung ist Teil unserer Geschichte: Insbesondere in den ersten Nachwendejahren standen auch diesen Instituten EU-Fördermittel zur Verfügung, um dringend notwendige Investitionen zu tätigen und so zum Wiederaufbau der sächsischen Wirtschaft beizutragen. Nachdem sich die EU-Strukturfonds, die allgemeine wirtschaftliche Lage in Sachsen und die bundesweite Förderkulisse gewandelt haben, bestehen für bestimmte Investitionen keine Förderprogramme, die aber zum weiteren Aufschwung der Industrieforschung erforderlich sind. Durch das nunmehr angestoßene sächsische Investitionsförderprogramm für IFE können so Nachteile gegenüber grundfinanzierten Forschungsverbünden kompensiert werden. Dabei ist klar, dass eine weitere Innovationssäule im Freistaat Sachsen gestärkt wird.“

Hintergrund:

Zitat aus dem Abschlussbericht der Enquete-Kommission „Strategien für eine zukunftsorientierte Technologie- und Innovationspolitik im Freistaat Sachsen“: „Die externen, gemeinnützigen Industrieforschungseinrichtungen Sachsens kompensieren teilweise die bestehenden Nachteile fehlender, gebündelter und interdisziplinärer FuE-Kapazitäten der bisher nur ansatzweise vorhandenen Großindustrie und der fehlenden wertschöpfungskettenübergreifenden Netzwerke. Sie erhalten und wollen keine Grundfinanzierung, sind aber ein wichtiger Bestandteil der sächsischen Wissenschaftslandschaft und eine wesentliche Voraussetzung für die industrielle Weiterentwicklung der sächsischen Wirtschaft.“

28.09.2017

Interessen nicht gegeneinander ausspielen

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für demokratische Kultur der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag,  und Iris Raether-Lordieck, Sprecherin für Gleichstellungspolitik, in der Aktuellen Debatte zum Landesaktionsplan zur Vielfalt von Lebensentwürfen

„Es gehört zum Selbstverständnis der Sozialdemokratie, etwas für die Menschen zu tun, die die besondere Unterstützung des Staates brauchen“, so Henning Homann.  „Wir reden nicht über gute Arbeit oder die Minderheitenrechte. Wir reden über gute Arbeit, bessere Bildung und den Schutz von Minderheitenrechten. Ich warne davor, unterschiedliche Interessen gegeneinander auszuspielen.“

„Mit dem Aktionsplan hat sich die Sächsische Staatsregierung unmissverständlich positioniert, Förderstrukturen gestärkt, Ziele definiert und damit eine wichtige und richtige Wegmarke gesetzt“, sagte Iris Raether-Lordieck. „Allerdings lässt sich Akzeptanz von lesbischen, schwulen, bisexuellen, transgeschlechtlichen, transgender, intersexuellen und queeren Menschen nicht von oben herab verordnen. Sie muss im Alltag ankommen. Hier sind neben der Sächsischen Landesregierung wir alle gemeinsam gefordert.“

29.09.2017

Bei Fachkräften sind Politik und Wirtschaft in der Pflicht

Henning Homann, stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Arbeitsmarktpolitik der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, am Donnerstag in der Aktuellen Debatte „Erfolgsfaktor Fachkräfte – Bedarfe sichern, Jobattraktivität steigern, Investitionen  voranbringen“:

+++ Jeder wird gebraucht +++ also Perspektiven für alle schaffen +++ mehr tarifgebundene Arbeit +++

„Der Mangel an Fachkräften bedroht massiv unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit“, so Henning Homann. „In den nächsten Jahren, in den nächsten Jahrzehnten brauchen wir in Sachsen jeden. Jeder wird in diesem Land gebraucht. Deshalb müssen wir dafür sorgen, dass auch jeder in diesem Land eine Perspektive hat.“

„Der Fachkräftebedarf ist kein Thema, das nur das Wirtschafts- und Arbeitsministerium angeht. Es muss als Querschnittsthema betrachtet werden“, so Homann weiter und verwies als Beispiel darauf, dass noch immer 7,6 Prozent der Jugendlichen die Schule ohne Abschluss verlassen.

„Aber auch die Wirtschaft steht in der Pflicht“, so Homann. „Der Mindestlohn war gut für Sachsen. Kein anderes Bundesland hat so profitiert wie Sachsen. Aber wir sind immer noch nur bei 84 Prozent der Westlöhne. Wenn wir im Wettbewerb um die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, um die Fachkräfte der Zukunft, gewinnen wollen, dann muss  sich auch im Bereich der Löhne noch etwas tun. Das macht sich am besten über tarifgebundene Arbeit.“

21.09.2017

Besuch in der Kita "am Wasserturm" in Limbach-Oberfrohna

Anlässlich des diesjährigen Weltkindertages habe ich mir gestern Zeit für unsere Jüngsten genommen. Unter dem Motto „Den Kindern eine Stimme geben“ habe ich den Kindern in der Kita „Am Wasserturm“ in Limbach-Oberfrohna Geschichten vorgelesen. Ich war bereits mehrfach in der Einrichtung zu Gast und habe gern die Möglichkeit wahrgenommen, die Kita zu diesem Anlass erneut zu besuchen. Das Kita-Team hat den gestrigen Nachmittag genutzt, um in Chemnitz bei der Aktion „Die bessere Kita – weil Kinder Zeit brauchen“ auf ihre Arbeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

Mir ist es wichtig, die Qualität in der frühkindlichen Bildung weiter zu verbessern und auch die Debatte darüber zu führen, wie das gelingen kann. Ich begrüße die Gründung und die Aktionen des Graswurzelbündnisses „Die bessere Kita“ daher ausdrücklich. Klar ist, dass gesellschaftlicher Druck notwendig ist, um Mehrheiten für bessere Kitas zu finden. Es ist ein lohnenswertes Ziel hierfür gemeinsam zu streiten, um unseren Kindern bestmögliche Bildungschancen zu bieten und den Beruf der Erzieherin aufzuwerten.

Mit der finanziellen Unterstützung des Bundes kann es in den kommenden Jahren gelingen, den Betreuungsschlüssel weiter abzusenken oder aber Vor- und Nachbereitungszeiten für die Erzieherinnen und Erzieher zu finanzieren. Für mich als auch für die SPD insgesamt steht außer Frage, dass Bildung ab der Kita kostenfrei sein muss. Die Landesregierung aus CDU und SPD hat in den letzten Jahren auch in diesem Bereich Fortschritte erzielt – erstmals seit 1991 sank der Betreuungsschlüssel. Dennoch setzen wir uns als SPD für ein weiteres Absenken des Schlüssels ein.

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01.09.2017

Petitionswesen weiter verbessern

„Die Arbeit des Petitionsausschusses zeigt: Es lohnt sich, Behördenhandeln in Frage zu stellen und im Zweifel überprüfen zu lassen“, sagte Jörg Vieweg, SPD-Obmann im Petitionsauschuss,  am Mittwoch zum Jahresbericht 2016 des Gremiums.  „Wir konnten wieder bei vielen Petitionen einen ganz konkreten Erfolg für die Menschen vor Ort erreichen.“

„Wir haben in Sachsen eines der umfassendsten, fortschrittlichsten und bürgerfreundlichsten Petitionssysteme in ganz Deutschland“, so Vieweg weiter. „Aber ich sage auch: Gutes kann noch besser werden. Wir wollen uns noch in dieser Legislaturperiode der Überarbeitung des Petitionsrechtes widmen.“

„Mit einem verbesserten Online-Verfahren könnte das Petitionswesen nicht nur transparenter, sondern auch effektiver gemacht werden. Ein anderes Beispiel sind Mehrfachpetitionen: Durch die Möglichkeit eines Mitzeichnungsverfahrens ließen sich Mehrfachpetitionen vermeiden“, so Vieweg. „Der Ausschuss könnte intensiver über generelle Sachverhalte diskutieren, anstatt manch einen Sachverhalt in mehreren Sitzungen wiederholt zu beschließen.“

Als Mitglied im Petitionsausschuss des Sächsischen Landtages erlebe ich oft wie mühsam Bürgerinnen und Bürger Petitionen ausarbeiten und stellen. Die Vorschläge meines Kollegen Vieweg würden echte Erleichterungen für die Menschen, die eine Petition stellen wollen, bringen. Gleichzeitig würde die Verwaltung aber auch wir in unserer Arbeit entlastet, wenn Mehrfachpetitionen vermieden werden könnten.

30.08.2017

Besuchergruppe aus meinem wahlkreis zu gast im Landtag

Jedes Jahr biete ich zwei Fahrten in den Sächsischen Landtag an. Damit biete ich Bürgerinnen und Bürgern aus meinem Wahlkreis die Möglichkeit, die sächsische Politik und meine Arbeit hautnah kennenzulernen. In diesem Jahr war die Nachfrage aber so groß, dass ich mich entschlossen haben eine dritte Fahrt zu organisieren. Etwa 35 Interessierte bekamen einen Einblick in die Arbeit unseres Landesparlamentes und die Arbeit der Abgeordneten. Die Reisegruppe konnte dabei live eine Plenardebatte verfolgen. Anschließend durfte ich die Gruppe persönlich in Empfang nehmen. Bei dieser Gelegenheit können Fragen gestellt werden. Die Zeit ist immer zu knapp, um alle Fragen zur Landespolitik oder auch zu meiner Person beantworten zu können. Ganz oben stand natürlich die anstehende Bundestagswahl am 24. September. Welche Antworten hat die SPD auf die Fragen Rente, Bildung, Migration und Integration.

Die Tagesfahrt ins politische Zentrum Sachsens wurde durch eine Stadtrundfahrt und Zeit zur freien Verfügung abgerundet. Bei bestem Sommerwetter bekamen die Reisenden nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten Dresdens zu sehen, sondern sie sahen auch versteckte aber dennoch sehenswerte Ecken Dresdens. Auch im nächsten Jahr 2018 biete ich wieder Tagesfahrten nach Dresden an. Bei Interesse können Sie sich gern in meinem Bürgerbüro melden. Meine Mitarbeiter nehmen schon jetzt gern Ihre Anfrage entgegen. Sie erreichen meine Mitarbeiter unter 037204-936 669 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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09.08.2017

SPD glauchau wählt neuen Vorstand

Die Mitglieder des Ortsvereins Glauchau haben einen neuen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Benjamin Dähne. Bisheriger Vorsitzender Klaus Egewardt trat aus privaten Gründen nicht erneut als Vorsitzender an. Der Kreisverband dankte ihm für seine langjährige Tätigkeit im Ortsverein und wünschte ihm für die kommende Zeit alles Gute. Diesen Wünschen kann ich mich nur anschließen und wünsche ihm alles erdenklich Gute und dass er uns weiterhin tatkräftig unterstützen kann, wo es ihm möglich ist. Benjamin Dähne lebt in Glauchau und ist Gymnasiallehrer. Ihm zur Seite steht Jens Wagner als stellv. Vorsitzender und Hans-Joachim Schindler als Kassierer.

Ich wünsche dem neuen Vorstand gutes Gelingen, einen langen Atem sowie ein glückliches Händchen bei der politischen Arbeit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und hoffe, dass ihr die gesteckten Ziele erreicht. Der neue Vorstand möchte den Kontakt und die Zusammenarbeit mit der Stadtratsfraktion intensivieren und sich für die 2019 anstehenden Kommunalwahlen rüsten.

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04.08.2017

Sommertour 2017: Mugler

Tradition trifft Moderne

Letzter Termin meiner diesjährigen Sommertour - Ein Blick in die Zukunft beim Telekommunikationsdienstleister Mugler in Oberlungwitz. Hier werden heute Festnetz-, Funk-, und Systemlösungen geplant, installiert und gewartet. Zukunftskonzept ist die mobile Datenwelt unserer Verkehrsstruktursysteme. Die Digitalisierung unseres Alltags umfasst immer mehr Bereiche. Gut zu wissen, wenn man einen kompetenten Partner an seiner Seite hat. Das Unternehmen Mugler bietet nicht nur einzelne Produkte an, sie bieten ihren Kunden auch Komplettsysteme an, d.h. komplette Anlagen inklusive Planung, Errichtung, Aufbau und Wartung.

Das Unternehmen ist seit über 25 Jahren in der Branche aktiv und agiert europaweit. Ungewöhnlich für Unternehmen, ihren Hauptsitz hat das mittelständische Unternehmen in Sachsen. Eine Niederlassung befindet sich in Hannover (Niedersachsen). Das Unternehmen startete 1990 mit drei Mitarbeitern. Heute arbeiten arbeiten 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an beiden Standorten. Vielen Dank an Hartmut Fiedler und sein Team für die Gelegenheit, dass Unternehmen besuchen und kennen lernen zu können.

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04.08.2017

sommertour 2017: Sportswear Biehler

Innovative Radbekleidung aus der region

Für viele ist das Unternehmen und seine Produkte unbekannt, für Radsportler aber eine feste Größe. Das Unternehmen ist bereits seit 1993 am Markt und besteht am Markt durch innovative Produkte. Bei einem Rundgang und einem Gespräch mit dem Team um Geschäftsführerin Steffi Barth beakm ich einen Eindruck wie aufwendig Produktion und Vertrieb sind. Denn die Konkurrenz aus Asien ist vor allem eines, billiger als europäische Produkte. Biehler steht unter starken Konkurrenzdruck und kann diesen nur durch Forschung und Entwicklung bestehen.

Die Zusammenarbeit mit Profisportlern zahlt sich nicht nur für das Unternehmen aus. Auch der Amateursport profitiert davon. Ebenfalls profitiert das Unternehmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die seit der ersten Stunde dabei sind und so einen großen Schatz an Erfahrung einbringen. Das Unternehmen in Limbach-Oberfrohna beschäftigt etwa 50 Männer und Frauen. Es gibt eine eigene Grafikabteilung. Schließlich soll die Kleidung nicht nur gut sitzen, sondern auch gut aussehen. Man spürt bei Frau Barth, dass sie ihr Unternehmen mit viel Herzblut führt. Vielleicht ist neben Innovation und Forschung genau das dasErfolgsrezept.

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03.08.2017

Sommertour 2017: STS Textiles

Textilunternehmen mit Pfiff

Drei Jahre tüftelte das sächsische Unternehmen STS Textiles an einem Gewebe, welches thermische Energie speichern und nach Bedarf kühlen oder wärmen kann. Das Ergebnis: Ein wahrer Wunderstoff aus Paraffin, einem synthetischen Wachs, der Fassaden zuverlässig dämmt oder als Bekleidungsmaterial vor extremer Kälte und Hitze schützt. Eine Entwicklung, die Energie spart, die Umwelt schont – und zugleich einen brachliegenden Industriezweige im ländlichen Raum neu belebt.

Gemeinsam mit Stefan Brangs, Staatssekretär im Sächsischen Wirtschaftsministerium, besuchte ich das Unternehmen in Grünbach. Es ist immer wieder schön zu sehen, welches know-how hier in der Region steckt und wie innovativ Unternehmer und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Gerade im ländlichen Raum müssen wir als Freistaat Anreize schaffen, damit wir von diesem Wissen profitieren. Eine Möglichkeit, für die ich mich einsetze, ist eine leichtere und verbesserte Zusammenarbeit von Forschungsinstituten und Unternehmen.

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03.08.2017

Sommertour 2017: Eins Energie Sachsen

Sachsens größter Batteriespeicher geht ans netz

Heute wurde offiziell Sachsen größter Batteriespeicher in Betrieb genommen. Er hat eine Kapazität von etwa drei Millionen R6/AA-Batterien oder ca. 17.000 Autobatterien. Damit gehört er zu den größten Anlagen in ganz Deutschland. Damit wird die Energiewende ganz konkret gefördert. Denn Wind- und Sonnenenergie gibt es nicht rund um die Uhr. Umso wichtiger sind Speichermöglichkeiten, damit Strom auch in der Nacht verfügbar ist. Auch die Versorgungssicherheit wird durch Speichermöglichkeiten wie diese erhöht. Ganz nebenbei spart diese Anlage auch noch 46.000 Tonnen CO2 jährlich ein, die durch die Produktion in einem herkömmlichen Kraftwerk anfallen würden.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Jörg Vieweg war ich vor Ort, um uns ein eigenes Bild von Sachsens größtem Batteriespeicher zu machen. Mit einem Gesamtvolumen von ca. 10 Megawattstunden kann hier mehr Energie gespeichert werden als das bisher in Sachsen der Fall war. Gerade Sachsens Industrie ist zukünftig auf derartige Speichertechnologien angewiesen, um auch in den nächsten Jahrzehnten konkurrenzfähig zu bleiben.

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02.08.2017

Sommertour 2017: Gleichstellung und Integration

Ministerin Köpping tourt durch die Region

Gleichstellungs- und Integrationsministerin Petra Köpping (SPD) tourt derzeit durch Sachsen, um Projekte, Vereine und Initiativen kennenzulernen. Es gibt viele engagierte Menschen in unserem Land, die unbeachtet von der großen Öffentlichkeit wichtige Arbeit leisten. Daher ist es wichtig ihnen Beachtung und Dank zu schenken. Bevor ich selbst einige Akteure im Wahlkreis besuche und der Politikbetrieb wieder Fahrt aufnimmt begleitete ich Ministerin Köpping einen Tag und besuchte mit ihr zwei Stationen in der Region.

In Mittweida trafen wir auf das Frauen- und Familienzentrum Müllerhof. Das Zentrum bietet verschiedenste Projekte für Frauen und Familien an. Von Fotografie und Theater bishin zu interkulturellen Austausch und Gesprächen zur Aufarbeitung gesellschaftlicher Umbrüche reicht die Palette des Frauen- und Familienzentrums. Ich bin begeistert, was Frauen und Familien hier geboten wird. Schön das mit dem Besuch von Köpping diesem Projekt Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Nach Mittweida besuchten wir die Lila Villa in Chemnitz. Dort sprachen wir mit den Akteuren über ihre tägliche Arbeit aber auch über ihre täglichen Sorgen. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die generationsübergreifende Zusammenarbeit von jüngeren und älteren Frauen. Biographieworkshops sind dafür das richtige Mittel, um Wissen aber auch um Verständnis für Generationen zu entwickeln. Aus meiner bisherigen Arbeit ist mir die Villa bereits bekannt. Daher freute es mich besonders, bekannte Gesichter zu treffen.

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01.08.2017

Sommertour 2017: Gleichstellung

Zu gast beim Verein Tiam in Zwickau

Bereits im Juni eröffnete der Verein Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. (TIAM) sein Büro in Zwickau. Leider konnte ich aus terminlichen Gründen nicht dabei sein. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, versprach ich und so besuchte ich etwas später den Verein um die Vorsitzender Silvia Rentzsch. Der Verein beschäftigt sich mit allen Themen rund um geschelchtliche Vielfalt und bietet Menschen Beratungen, Workshops und Kontakte zu Selbsthilfegruppen an. Vorsitzende Rentzsch kenne ich nun seit fast drei Jahren und wir haben regelmäßig Kontakt, sodass ich gern nach Zwickau gefahren bin, um mir das neue Büro anzuschauen und mit Frau Rentzsch ins Gespräch zu kommen. Als gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-landtagsfraktion ist es für mich wichtig zu erfahren, was beschäftigt Betroffene von Diskrminierung, wo gibt es Probleme, wo kann die Politik helfen und ja, was läuft gut und muss durch die Politik fortgesetzt werden.

Trotz der Fortschritte in den letzten Jahren gibt es immer wieder Fälle von Diskriminierung. Vielen Betroffenen fällt es schwer darüber zu reden. Deshalb ist die Arbeit des Vereins so wichtig, sie sind Anlaufstelle für Betroffene, hören zu und geben Rat. Es freut mich umso mehr, dass der Verein sein Büro hier in der Region Zwickau eröffnet hat. Ich wünsche Frau Rentzsch und dem gesamten Verein viel Kraft und viel Erfolg mit dem neuen Büro bei ihrer wichtigen Arbeit!

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Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. (TIAM e.V.)

Mehr Infos: http://www.trans-inter-aktiv.de/kontakt-impressum/impressum/

Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V. (TIAM e.V.)

Mehr Infos: http://www.trans-inter-aktiv.de/kontakt-impressum/impressum/

30.06.2017

Ein sieg für die liebe - Glückwunsch an die LSBTIQ-Community

Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, und
Iris Raether-Lordieck, Sprecherin für Gleichstellung der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Beschluss des Bundestages zur Öffnung der Ehe für alle:

„Nach vielen Jahren der Diskussion hat eine Mehrheit des Bundestages die parlamentarischen und demokratischen Möglichkeiten zur Öffnung der Ehe für alle genutzt. Das ist ein großer Erfolg der LSBTIQ*-Community, die sich unermüdlich für gleiche Rechte einsetzt. Und es ist vor allem ein Sieg für die Liebe. Ich gratuliere im Namen der SPD-Fraktion allen, die diesen historischen Schritt erkämpft haben. Vielen Menschen wird heute signalisiert, dass ihre Liebe, ihre Verantwortung füreinander und ihre Lebensweise nicht mehr zweitklassig sind“, erklärt Dirk Panter am Freitag zur Abstimmung im Bundestag über die Öffnung der Ehe für alle.

Für Panter ist das Einstehen für die Ehe für alle selbstverständlich: „Für manche mag es ein ‚Randthema‘ sein, ein Thema, das hinter ‚wichtigere Anliegen‘ zurückgestellt werden sollte – für mich geht es schlicht und einfach um die gleichen Rechte und die gleichen Chancen für alle Menschen. Und da gehört eine Ehe für alle genauso mit dazu wie eine Rente, die die Lebensleistung der Menschen abbildet, ein Bildungssystem, das Kinder jeder Herkunft die gleichen Chancen bietet oder ein Steuersystem, das die Mitte der Gesellschaft entlastet. All diese Themen gehören nicht an den Rand der Politik, sie gehören in den Mittelpunkt der Diskussion – egal, wie viele oder wie wenige Menschen sie betreffen und egal, ob gerade eine Wahl ansteht oder nicht.“

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Der heutige Beschluss markiert für Iris Raether-Lordieck, die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, den rechtlichen Abschluss einer Entwicklung, die mit der Einführung der „eingetragenen Lebenspartnerschaft“ durch Rotgrün im Jahr 2001 begann: „Die Gesellschaft hat sich in den letzten 16 Jahren verändert. Gleichgeschlechtliche Beziehungen sind akzeptiert, die Bevölkerung ist mit deutlicher Mehrheit für eine vollständige Gleichstellung. Ich empfehle der Union, dieses demokratische Ergebnis zu akzeptieren und zu respektieren. Die Trickserei und Verschleppung bei der Gleichstellung muss ein Ende haben und darf nicht in Karlsruhe fortgeführt werden. Die Öffnung der Ehe noch vor der Bundestagswahl zu beschließen, war richtig. Ein neuerliches Vertagen hätte nun wahrlich niemand mehr verstanden. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass ein Beschluss früher und nicht auf Grundlage eines Ausrutschers von Frau Merkel gefasst worden wäre.“

Abschließend mahnt Raether-Lordieck: „Auch wenn nun die rechtliche Gleichstellung vollzogen ist – gesellschaftlich bleibt noch einiges zu tun. Noch immer gibt es, gerade auch in Sachsen, viele Menschen, die homophobe Einstellungen haben. Noch immer gibt es Gewalt gegen und Ausgrenzung von nicht-heterosexuellen Menschen. Eine Möglichkeit zur Eheschließung löst diese Probleme natürlich nicht.“

 

 

25.05.2017

PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Thema: CSD

Iris Raether-Lordieck, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Christopher Street Day in Dresden an diesem Samstag:

Raether-Lordieck: CSD ist weiter nötig

+++ Gegen Vorurteile, Diskriminierung und für gleiche Rechte +++

„Der Christopher Street Day wird weiter gebraucht. Unterschiedliche Lebensentwürfe und geschlechtliche Vielfalt gehören zwar längst auch zur Lebensrealität in Sachsen. Auf der anderen Seite haben nicht heterosexuelle Menschen in vielen Lebensbereichen mit Vorurteilen zu kämpfen“, so Iris Raether-Lordieck aus Anlass des Christopher Street Day an diesem Samstag in Dresden.

„Noch immer gibt es viele Berührungsängste, Ausgrenzungen, ja sogar von Hass getriebene Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen“, so Raether-Lordieck weiter. „Das ist auch mit Umfrage-Zahlen des Sachsen-Monitors belegt: 32 Prozent der Sächsinnen und Sachen sind demzufolge der Auffassung, dass eine sexuelle Beziehung zwischen Menschen desselben Geschlechtes unnatürlich ist. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 38 Prozent.“

„Wir haben in Sachsen also noch viel zu tun. Der Christopher Street Day in Dresden, der in diesem Jahr unter dem Motto ‚Warum nicht gleich‘ steht, leistet dazu einen Beitrag. Er ist ein wichtiges Symbol des Protestes, aber auch der Lebensfreude. Er hilft bei der Aufklärung und legt die vielfältigen Probleme offen. Die SPD-Landtagsfraktion ist mit dabei.“

In den Fluren der SPD-Landtagsfraktion ist noch bis zum 16. Juni die Fotoausstellung „WALK WITH PRIDE“ zu sehen, die aus Anlass der CSD-Woche nach Dresden geholt wurde. Der international ausgezeichnete Fotograf Charles Mecham hatte 2010 in 15 Ländern CSD-Paraden und die oft gewalttätigen Gegenaufmärsche mit seiner Kamera begleitet. Die Schau zeigt, wie mutige Menschen in Osteuropa und Asien für ihre Rechte eintreten.



23.05.2017

Besuch aus Schleswig-Holstein

Am vergangenen Wochenende besuchten Genossinnen aus Schleswig-Holstein Sachsen. Bei der Bundeskonferenz der ASF, AG Sozialdemokratischer Frauen, im letzten Jahr lud ich die ASF Schleswig-Holstein nach Sachsen ein, damit die Vernetzung untereinander und der Erfahrungsaustausch zwischen den Regionen verbessert.
Die Besuchergruppe nahm die gut 700km auf sich, um Sachsen zu besuchen. Gemeinsam mit den ASF-Gruppen in Chemnitz, Leipzig und Dresden organisierten wir ein buntes Programm sowie viel Raum, um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.

Am Tag der Anreise standen die Begrüßung und das erste Kennenlernen im Vordergrund. Die ASF Chemnitz lud die Gruppe zum gemütlichen Beisammensein in ein Restaurant ein. Neben dem Erfahrungsaustausch, wollten wir natürlich wissen, wie Aktive Mitglieder vor Ort die Landtagswahl in Schleswig-Holstein einschätzen und analysieren. Am nächsten Morgen besuchten Genossinnen das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz. Mit einem Zeitzeugen durchschritten sie die Räumlichkeiten des Gefängnisses – ein Ort voller Ungerechtigkeiten und Gräueltaten. Es war erschütternd zu hören, wie das DDR-Regime mit (potentiell) Andersdenkenden umgegangen ist.

Nach diesem beeindruckenden und bedrückenden Vormittag zog die Reisegruppe weiter nach Leipzig, um die City Leipzig zu erkunden. Leipzig, die pulsierenste Stadt Sachsen bietet in der Innenstadt ein breites Spektrum, was sich zu erkunden lohnt. Am frühen Abend stand ein Konzertbesuch auf dem Plan. Es wurde der klassischen Musik gelauscht und anschließend mit der ASF Leipzig und dem Vorsitzenden der SPD Leipzig der Tag ausgewertet und wieder neue Kontakte geknüpft. In gemütlicher Runde, ließen die Gäste den Abend ausklingen.

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Am Sonntagmorgen brach die Delegation zu ihrer letzten Station auf. Von Leipzig ging es nach Dresden. Die Landeshauptstadt hat ebenfalls viel zu bieten. Besonders die Altstadt ist weit über Sachsen hinaus bekannt und so haben es die Frauen aus Schleswig-Holstein genossen, bei bestem Wetter die Altstadt zu erkunden. Ein frauenspezifischer Stadtrundgang rundete die Erkundung Dresdens ab. Am Abend trafen sich die Gäste und die ASF Dresden. Hier konnte ich die Delegation persönlich begrüßen und willkommen heißen. Wir hatten spannende Diskussionen, können Anregungen und Impulse für unsere kommende Arbeit mitnehmen und einen Erfahrungsaustausch genießen, der nicht alltäglich ist.

Am Montag stand vor der Abreise noch ein Besuch beim Herbert-Wehner-Bildungswerk an. Die Mitarbeiter des Bildungswerkes sprachen mit ihnen über die Arbeit des Werkes, die Ziele und Möglichkeiten, politische Bildung in Sachsen voranzutreiben.

Ich freue mich, dass dieser Austausch stattfinden konnte und hoffe, dies ist der Anfang eines stetigen Austausches zwischen den Regionen. Dies soll keine einmalige Sache sein. Die ASF Sachsen wird auf jeden Fall im nächsten Jahr erneut einen Landesverband nach Sachsen einladen. Vielen Dank an die ASF Schleswig-Holstein für ihren Besuch!

08.05.2017

SPD-Landeschef Martin Dulig zu Gast in Limbach-Oberfrohna

Sachsens SPD-Chef Martin Dulig war gestern mit seinem Küchentisch in meiner Stadt Limbach-Oberfrohna. Nach Werdau machte er innerhalb einer Woche gleich das zweite Mal Station im Landkreis Zwickau. Ich saß als Stadträtin und Landtagsabgeordnete der Region am Küchentisch, um gemeinsam mit Martin Dulig, Ronny Kienert (Bundestagskandidat) und Evelin Ogonowski (Buntes Bürgerforum Limbach-Oberfrohna) und den Anwesenden über Probleme und Anliegen der Menschen zu diskutieren. Oft hilft es schon dem anderen zu zuhören und seine Position zu erklären. Viele Menschen wollen, dass es ihren Kindern besser geht und unser Land gut gerüstet ist für die Zukunft. Viele Fragen gingen in diese Richtung.

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Wie schaffen es Handwerksbetriebe gute Fachkräfte zu bekommen? Wie schaffen wir es, die Jugend hier zu halten? Wie schaffen wir attraktive Freizeitangebote für unsere Jugendlichen? Wie gestalten wir langfristig Integration. Die Themen Bildung, Wirtschaft, Jugend und Integration standen also ganz weit oben auf den Fragezetteln der Gäste. Gut, dass wir mit unserem Sachsenplan 4.0 diese Themen in den Mittelpunkt stellen und die Menschen zum Dialog einladen wie dieser Plan denn aussehen soll. Das Gesprächsformat am Küchentisch unterstreicht, dass Martin Dulig und die SPD mit den Menschen auf Augenhöhe reden will und nicht vom Podium aus. Ich habe mich sehr über den ehrlichen und regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürger gefreut.

 

01.05.2017

Tag der arbeit - 1. Mai in zwickau

Auch in diesem Jahr war ich bei der Mai-Kundgebung des DGB in Zwickau. Nach den Ereignissen im vergangenen Jahr war es mir wichtig erneut ein Zeichen zu setzen und wieder in Zwickau dabei zu sein. Gemeinsam mit vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aber auch Vertretern aus Politik und Gesellschaft setzten wir ein Zeichen für Soziale Gerechtigkeit aber auch für Toleranz und Respekt im Umgang miteinander. Bilder wie aus dem letzten Jahr dürfen nicht zur Normalität werden.

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Die Kundgebung als Familienfest zu veranstalten hat seinen Charme, fehlt vielen doch gerade wegen der Arbeit die Zeit mit der Familie. Klar, die politischen Botschaften dürfen nicht fehlen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Stärkung der gesetzlichen Rente aber auch gleiche Arbeitszeiten in West wie Ost bei gleicher Arbeit. Die Gewerkschaften sind mir und der SPD wichtig, geben sie uns doch wichtige Impulse, um die Situation der Arbeiterinnen und Arbeitnehmer zu verbessern.

 

 

26.04.2017

Verwefungen der aufbaujahre

Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) lud ich Interessierte aus Limbach-Oberfrohna und Umgebung ein, um die Verwerfungen der Aufbaujahre 1989/90 zu diskutieren. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Dr. Harald Koch vom HALT e.V. Hohenstein-Ernstthal diskutierte ich die Entwicklungen dieser Zeit. Viele Menschen, vor allem Frauen, schieden aus ihrem Beruf aus und mussten schwere Enttäuschungen hinnehmen. Schicksale, die in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wurden, ja vielleicht auch wahrgenommen werden wollten. Aber gerade diese Zeit hat uns alle sehr geprägt.

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Deshalb kann man durchaus davon sprechen, dass wir Menschen im Osten anders ticken. Brüchige Erwerbsbiographien, erwerbstätige Frauen, unklare Eigentumsverhältnisse etc. haben dazu beigetragen, dass wir so geworden sind, wie wir heute sind. Gemeinsam diskutierten wir mit den Anwesenden die Erfahrungen und Erlebnisse dieser Zeit. Versäumnisse aus dieser Zeit sind zwar schwer zu korrigieren, aber Veranstaltungen und Gespräche zeigen, dass dieses Thema wichtig ist. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region statt, die dieses Jahr zum 15. Mal vom Bündnis für Demokratie und Toleranz organisiert werden.

11.04.2017

Landtag beschließt neues Schulgesetz

Der Sächsische Landtag hat nach mehr als einjähriger Diskussionsphase das neue Schulgesetz beschlossen. Über ein Jahr wurde intensiv öffentlich und parlamentarisch beraten und diskutiert. Der Koalition war es ein wichtiges Anliegen, dass die beteiligten Aktuere gehört und eingebunden werden. Man kann daher durchaus von einem Gemeinschaftswerk sprechen. Besonders die parlamentarische Beratung hat gezeigt, dass der Koalition Vorschläge aus der öffentlichen Diskussion wichtig waren. Das Schulgesetz tritt mit dem Schuljahr 2018/2019 in Kraft.

Ohne dieses Schulgesetz würde es zukünftig wieder Schulschließungen im ländlichen Raum geben. Ohne dieses Gesetz würde es keine Schulsozialarbeit an allen Staatlichen Oberschulen, zu 100 Prozent finanziert durch den Freistaat, geben. Ohne die Umsetzung würde die Inklusion an Sachsens Schulen außen vor bleiben. Ich freue mich daher, dass wir als SPD gerade bei den Themen Schulsozialarbeit und jahrgangsübergreifenden Unterricht den Koalitionspartner überzeugen konnten. Ich habe dem Gesetzentwurf zugestimmt, da mir diese Punkte wichtig waren und wir mit diesem Gesetz Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer erreichen.

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Das Schulgesetz ist nun beschlossen worden und ist damit Start eines neuen Entwicklungsprozesses. Die Lehrpläne müssen entschlackt werden, die Stundentafeln überarbeitet werden und auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer muss an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. "Es bleibt also ein Jahr, um ein rundes Paket an den Start zu bringen. Zu den Hausaufgaben gehört auch, dass die notwendigen Verordnungen zügig erarbeitet werden. Und die müssen praxistauglich sein. Das erwarten unsere Schulen zu Recht.“, so Sabine Friedel, die bildungspolitische Sprecherin meiner Fraktion.

Auch wenn wir in der Koalition einen guten Kompromiss gefunden haben, konnten wir uns im Punkt "Längeres Gemeinsames Lernen" nicht durchsetzen. Hier waren die Vorbehalte in der CDU-Fraktion leider einfach zu groß. Dass die Beteiligten die Fortschritte anerkennen, habe ich in meiner Veranstaltung im Februar bemerkt und auch die Pressemitteilung des Landesschülerrates vom 11.04.2017 zeigt, dass wir als Koalition den richtigen Weg beschreiten. Eine Übersicht zu den Neuerungen im Schulgesetz finden Sie hier.

 

21.03.2017

SPD stärkt Schulsozialarbeit im Landkreis Zwickau

2017: Neues Landesprogramm fördert Schulsozialarbeit im Landkreis mit 660.274,74 Euro

Schulsozialarbeit

Ab dem Schuljahr 2017/2018 kann die Schulsozialarbeit im Landkreis Zwickau schrittweise ausgebaut werden. Über das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit werden mit dem Schuljahresbeginn im August 2017 landesweit 8,5 Millionen Euro und 2018 dann 15 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung gestellt. Davon fließen in diesem Jahr ca. 660.000 Euro in den Landkreis Zwickau, wie die Landtagsabgeordnete Iris Raether-Lordieck mitteilte.

„Schulsozialarbeit kann an unseren Schulen dabei helfen, Schüler bei Problemen zu unterstützen, aber auch besondere Talente zu fördern. Die schon existierenden Beispiele, u.a. in Zwickau oder Meerane, zeigen, wie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zum Lernerfolg beitragen und das Schulklima verbessern können“, erklärt Raether-Lordieck den Hintergrund des Landesprogramms. „Damit erfüllen wir eine langjährige Forderung, die von Eltern, Schülern und Lehrern gleichermaßen immer wieder an uns herangetragen wurde.“

Zum Schuljahresbeginn 2018/2019 wird die Koalition dann einen weiteren Schritt beim Ausbau der Schulsozialarbeit machen, blickt Iris Raether-Lordieck voraus. Denn im neuen Schulgesetz, das im April im Sächsischen Landtag beschlossen werden soll, ist vorgesehen, dass über das Landesprogramm Schulsozialarbeit hinaus an allen Oberschulen ein Schulsozialarbeiter eingestellt wird.

„Das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit ermöglicht es, alle bereits vorhandenen Projekte der Schulsozialarbeit im Landkreis Zwickau zu erhalten und neue Angebote zu schaffen. Ich freue mich als ehemalige bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion sehr über diesen Erfolg. Hier hat sich der Einsatz der vergangenen Jahre gelohnt. Seit 2011 hat die SPD-Landtagsfraktion für ein solches Landesprogramm gekämpft. 2014 hat sie diese Forderung in den Koalitionsvertrag verhandeln können. Uns war wichtig, dass das neue Programm nicht zu Lasten anderer Fachförderprogramme im Kinder- und Jugendbereich geht. Das ist uns gelungen.“

„Die Kreistagsfraktion von SPD/Grüne konnte ihre Forderung, an allen Oberschulen, Förderschulen und Berufsschulen die Schulsozialarbeit auszubauen, im neuen Haushalt des Landkreises Zwickau Ende Dezember erfolgreich einbringen. Sobald die Antragsformulare online sind, kann der Kreis Fördermittel für diese Vorhaben beantragen“, so Iris Raether-Lordieck abschließend.

Hintergrund:

Schulsozialarbeit ist ein Angebot des Kinder- und Jugendhilfe. Kinder- und Jugendhilfe ist Aufgabe der Landkreise. Mit dem Landesprogramm Schulsozialarbeit unterstützt das Land die Landkreise bei der Einrichtung von Projekten der Schulsozialarbeit mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Die Schulsozialarbeit an Oberschulen wird aufgrund der gesetzlichen Verankerung mit einem Fördersatz von 100 Prozent vollständig vom Freistaat finanziert.

15.03.2017

Besuchergruppe aus meinem Wahlkreis Zu Gast im Landtag

Auch in diesem Jahr biete ich wieder Fahrten in den Sächsischen Landtag an, damit Bürgerinnen und Bürger einen ein Einblick in die Arbeit des Landesparlamentes und in die Arbeit eines Abgeordneten bekommen. Am 15. März durfte ich eine Besuchergruppe aus meinem Wahlkreis in Dresden begrüßen. Bevor ich die Gruppe begrüßen konnte, konnten die Mitfahrenden eine Stadtrundfahrt bei bestem Frühlingswetter genießen und einer Plenarsitzung beiwohnen und so meinen KollegInnen und mir direkt beim Debattieren zu hören. Anschließend stand ich den TeilnehmerInnen, u.a. aus Meerane, Lichtenstein und Glauchau, Rede und Antwort. Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus? Warum sitzen nur so wenige Abgeordnete im Parlament? Was sind Ihre Themen in den kommenden Monaten? Spüren Sie den SPD-Aufwind auch in Ihrem Wahlkreis? Wie schaffen Sie es, dass sich mehr junge Leute für die Politik interessieren?

Diese und weitere Fragen tauchten in der Diskussion auf. Ich freue mich, wenn Bürgerinnen und Bürger Interesse an der Politik haben und sich kritisch mit den Themen auseinander setzen. Der Austausch mit den Wählerinnen und Wählern ist mir auf allen Ebenen wichtig, ob im Parlament oder im Wahlkreis mit meinem Büro in Lichtenstein oder mit meinen Sprechstunden in Glauchau, Limbach-Oberfrohna und Hohenstein-Ernstthal. Ich freue mich schon auf die kommenden Besuche von Bürgerinnen und Bürgern im Landtag.

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13.03.2017

Lou Andreas-Salome im Infoladen

Vier Frauen fanden den Weg in unseren Infoladen, um sich mit uns den neuen Film über Lou Andreas-Salomé (1861-1937) anzuschauen. Die Berliner Autorin, Regisseurin und Filmproduzentin Cordula Kablitz-Post erzählt die bewegte Lebensgeschichte dieser Philosophin, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin – eine längst überfällige Hommage an eine kämpferische Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war und auf ihrem Lebensweg nicht nur von großen Denkern

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wie Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud und Friedrich Nietzsche umworben wurde, sondern diese auch entscheidend in ihrem Schaffen beeinflusste. Als Femme Fatale wider Willen erkämpfte sie sich Freiheit und Unabhängigkeit in einer Zeit, in der die wilde Ehe noch mit Gefängnis bestraft wurde. Ein spannender Abend mit einer großen Pionierin der Frauenbewegung.

08.03.2017

Verleihung Frauenpreis 2017

Der Verein „KoLABORacja“ aus Görlitz ist am 8. März mit dem Frauenpreis der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet worden. Damit wurde das Engagement von sieben freiberuflich tätigen Frauen gewürdigt, die einen vielfältigen Arbeits- und Begegnungsort in der Neißestadt geschaffen haben.
Weitere Preise gingen in diesem Jahr an den überwiegend von geflüchteten Frauen organisierten Begegnungstreff „Café Halva“ im Dresdner Stadtteil Johannstadt sowie an den Landesverband der Selbsthilfegruppen Alleinerziehender (SHIA). Einen undotierten Sonderpreis erhielt die 1993 gegründete Senioren-Frauensportgruppe von Wyhratal. Neben ihrer sportlichen Betätigung unterstützen die Frauen auch andere ortsansässige Vereine oder die Grundschule bei Veranstaltungen.
Dieser Dank gilt stellvertretend für alle Frauen, die sich in unsere Gesellschaft einbringen – ob in der Gleichstellungsinitiative, dem Sportverein oder in unseren Schulen und Kitas. Unsere Gesellschaft wird von starken Frauen geprägt, das haben die Bewerbungen wieder aufs Neue gezeigt.

„Die Preisträgerinnen stehen stellvertretend für viele Frauen in Sachsen, die sich ehrenamtlich engagieren und ein Zusammenleben verschiedenster Gruppen ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft insgesamt leisten. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für die weitere Arbeit.“
Um den 19. Frauenpreis der Landtagsfraktion hatten sich in diesem Jahr 16 Frauen- und Mädcheninitiativen beziehungsweise einzelne Frauen beworben. Das Preisgeld von zusammen 1000 Euro haben Mitarbeiter und Abgeordnete der Landtagsfraktion gespendet.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

08.03.2017

Internationaler Frauentag in Hohenstein-Ernstthal und Glauchau

Anlässlich des Internationalen Frauentages war ich wieder in meiner Region, dem Landkreis Zwickau unterwegs. Morgens überraschten wir in Hohenstein-Ernstthal die Händlerinnen und Kundinnen auf dem Wochenmarkt mit einer Rose. Begleitet wurde ich von meinen Mitarbeitern und dem dortigen SPD-Kandidaten für die Bundestagswahl, Ronny Kienert.

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Weiter ging es vormittags in Glauchau, wo wir auf dem Wochenmarkt ebenfalls viele Frauen getroffen haben. Es ist immer spannend, vor Ort die Menschen in ihrem Alltag anzutreffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ganz toll war auch, dass uns beim Rosen verschenken ein junger Genosse unterstützt hat, der noch gar nicht so lang Mitglied, aber hochmotiviert ist. Insgesamt haben wir 300 Rosen verschenkt.

28.02.2017

Solidarität mit den Beschäftigten vom DRK Glauchau

Meine Sommertour im letzten Jahr führte mich u.a. zu den Gewerkschaften in der Region. In diesen Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig hier in der Region Arbeitsbedingungen und Entlohnung für die Beschäftigten sind. Es wurde in den vergangenen Jahren viel geschafft aber es bleibt vor allem im Vergleich zu den alten Bundesländern und in einzelnen Branchen viel zu tun.
Als ich von den Arbeitsbedingungen beim DRK Glauchau hörte, war für mich klar, die Beschäftigten haben das Recht, auf ihre momentane Situation aufmerksam zu machen. Die schlechte Bezahlung sei dabei nicht mal der Hauptkritikpunkt. Viele arbeiteten bis zu 48 Stunden die Woche, in Extremfällen bis zu 60 Stunden. Eine Situation, die nicht nur die Rettungskräfte als Arbeitnehmer gefährdet, sondern auch die Menschen, die Hilfe von ihnen brauchen.

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Bisher blieben Gespräche zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern, vertreten durch die Gewerkschaft ver.di aus. Bis ein ernstgemeintes Gesprächsangebot auf dem Tisch liegt, kann ich die Beschäftigten nur ermutigen, standhaft zu bleiben und sich durch Streiks Gehör zu verschaffen.
Ich war an zwei Streiktagen vor Ort und habe den Beschäftigten meine Solidarität ausgesprochen und meine Unterstützung zugesagt. Viele Beschäftigte arbeiteten an der Belastungsgrenze. Daher fordere ich beide Seiten dazu auf, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam die offensichtlichen Probleme zu lösen. Dass Verbesserungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen besteht, zeigt schon allein die Tatsache, dass bereits mehrere ArbeitnehmerInnen das DRK Glauchau verlassen haben. Bessere Arbeitsbedingungen der Rettungskräfte liegen im Interesse der Allgemeinheit. Im Notfall brauchen wir alle schnelle und kompetente Hilfe.

09.02.2017

Das neue Schulgesetz für Sachsen - Gespräch mit Expertinnen des Alltags

Mit der Einigung zum neuen Schulgesetz in Sachsen können wir viele Bereiche verbessern. Darüber diskutierte ich mit Sabine Friedel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und LehrerInnen sowie ElternvertreterInnen aus Lichtenstein/Sa. Schulsozialarbeit war erklärtes Ziel der SPD. Sie wird nun an allen Oberschulen kommen, finanziert zu 100 Prozent vom Freistaat (ca. 15 Mio. €). Das Landesprogramm Schulsozialarbeit bleibt davon dennoch unberührt (nochmals 15 Mio. €)!

Darüber freue ich mich besonders, weil Schulen viel mehr als nur ein Raum der Wissensvermittlung sind. Das kam auch bei allen Beteiligten sehr gut an. Doch eines wurde auch klar, wir konnten uns nicht in allen Punkten durchsetzen und einige Problemfelder bleiben. Deshalb müssen wir weiter am Ball bleiben und gemeinsam mit den LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen für weitere Verbesserungen streiten! Infos zum neuen Schulgesetz gibt es hier hier: http://www.spd-fraktion-sachsen.de/schulgesetz/

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08.02.2017

Entlastung der Ortsdurchfahrt Waldsachsen kommt voran

Auf Initiative der SPD Meerane fand bereits am 24. Oktober 2016 ein Vor-Ort-Termin im Meeraner Ortsteil Waldsachsen statt. Thema war die Ortsdurchfahrt (OD) Waldsachsen. Die Staatsstraße 288 steht bei den Anwohnern stark in der Kritik. Kritisiert werden vor allem der fehlende Fußweg und die von Lastkraftwagen stark befahrene Straße. Vor Ort waren neben den Vertretern der SPD Meerane und mir auch der Verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Baum, der Meeraner Bürgermeister Prof. Dr. Ungerer, Vertreter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr sowie Vertreter der Initiative „Strahlungsfreies Waldsachsen“. Letztere bemühten sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode, eine Verbesserung vor Ort zu erreichen. Da ich erst seit dieser Legislaturperiode dem Landtag angehöre, war es mir wichtig, die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen und Ihnen die Möglichkeit zu geben, erneut auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Das habe ich bereits im Wahlkampf 2014 in Meerane angekündigt und mit diesem Termin umgesetzt. Die Problembesichtigung und die anschließende Diskussion mündeten in einem Gesprächstermin im Sächsischen Wirtschaftsministerium Ende 2016.

Die Gespräche im Ministerium verliefen erfreulich. Denn die Ortsdurchfahrt wird entlastet, da im Zuge der Erschließung des Gewerbegebiets nördlich der BAB A4 die S 288 dorthin verlegt wird und die OD Waldsachsen in kommunale Hand gelegt wird. Damit ist eine Verkehrsberuhigung zu erwarten und eine Kommune hat dann zusätzlich die Möglichkeit, u.a. mit Temporeduzierungen eine weitere Beruhigung des Verkehrs zu erreichen.

Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und freue mich, wenn Engagement aus der Bevölkerung zum Anstoß für Verbesserungen vor Ort wird und ich als Landtagsabgeordnete dazu beitragen kann, dass die Verbesserungen tatsächlich kommen. Am 8. Februar 2017 fand eine Einwohnerversammlung in Waldsachsen statt. Dort wurden die Bürgerinnen und Bürger über die Ergebnisse der letzten Monate informiert.

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06.12.2016

Basteln mit den Kindern von der Kinderarche Lichtenstein

In Sichtweite neben meinem Bürgerbüro leben Kinder zusammen in einer Wohngemeinschaft der Kinderarche e. V. Einige von ihnen laufen auf ihrem Weg zum Bus regelmäßig an unseren Schaufenstern vorbei.

Da lag es nahe, etwas zusammen zu machen. Schon zum zweiten Mal hatten wir einen gemütlichen gemeinsamen Adventsnachmittag mit Basteln, Naschen, Plaudern. Beim Kneten wurden ungeahnte Talente entdeckt. Und als es nach Hause ging, fragten die Kinder schon, ob sie nächstes Jahr wiederkommen dürfen.

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21.11.2016

Suffragette - Kino im Gymnasium und im Infoladen

Mit einer ganzen großen Aula voller junger Menschen konnte ich im Prof.-Dr.-Max-Schneider-Gymnasium in Lichtenstein ins Gespräch kommen, nachdem wir uns zusammen den Film "Suffragetten - Taten statt Worte" angeschaut hatten. In dem Film geht es um die Frauenwahlrechts-Bewegung in England und die Schritte, zu denen Frauen bereit waren.

Die Jugendlichen waren beeindruckt von den Arbeitsbedingungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch als normal galten und sie zeigten Respekt vor den Opfern, die Frauen bringen mussten, um ihre Menschenrechte und politischen Rechte ohne Unterschied zu Männern wahrnehmen zu dürfen. Abends haben wir den Film im Infoladen gezeigt und hatten dort eine kleine Schar interessierter Lichtensteiner zu Gast.

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23.10.2016

78. Museums-Kaffeeklatsch zu Gast im Infoladen

Das Stadtmuseum der Stadt Lichtenstein, in der ich mein Bürgerbüro habe, pflegt mit seiner Reihe "Museumskaffeeklatsch" die wunderbare Tradition, an Orte zu gehen und Spannendes zu deren Geschichte zu erzählen. Vor den Vorträgen an den historischen Stätten gibt es immer ein Kaffeetrinken, das - jedes Mal an einem improvisierten Ort - immer live und ungeprobt ist.

So kam auch unser Bürgerbüro in den Genuss eines Besucheransturmes. Am 23.10. ging es nämlich im Vortrag um das ehemalige Hotel "Goldener Helm", das gleich nebenan ist und heute eine Wohnhaus und Tagestreff für Menschen mit Demenz beherbergt. Ich danke den tollen Frauen, die das Kaffeetrinken ehrenamtlich betreuten und der Museumsleiterin für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

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17.10.2016

Ausstellungseröffnung „Kauf mich?! – Frauen und Männer in der Werbung“

Ob „Von Kicken bis Zicken“ oder „Zu fett für’s Ballett“, von der „Thekenschlampe“ bis zur „Männersache“ – was bekommen wir da vermittelt? Und wie wirken solche Werbebotschaften auf uns? Täglich sind wir einer Flut von Werbereizen ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Dabei spiegelt Werbung eine Gesellschaft nicht nur wider, sondern gestaltet sie aktiv mit: Sie führt uns vor, was angeblich typisch weiblich und typisch männlich ist und setzt dabei gezielt auch Stereotype ein.

Diesem Thema widmet sich die Ausstellung „Kauf mich?! Frauen und Männer in der Werbung“. Sie untersucht in einer Momentaufnahme der Jahre 2007 und 2008 sowie 2012 und vereinzelt 2013 Werbeanzeigen und -plakate in Dresden. Dabei stehen vor allem die – häufig subtilen – Inszenierungsstrategien der Werbebotschaften im Blickfeld, welche Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit festschreiben und auf diese Weise gesellschaftliche Wertvorstellungen mitprägen.

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26.09.2016

Grillabend zur Interkulturellen Woche im Landkreis Zwickau

Anlässlich der Interkulturellen Woche haben wir die Vielfalt in Lichtenstein gefeiert. Familien, die als Asylsuchende in Lichtenstein leben, ihre Paten und alle, die über ihren Tellerrand schauen möchten haben zusammen gegessen und getrunken.

Kulinarische Beiträge kamen aus ganz verschiedenen Küchen und vom Grill. Je bunter desto besser. Das Keativ-Angebot für Kinder wurde von Linni Grund gestaltet. Es war schön, mit den Aktiven ins Gespräch zu kommen und in unserer kleinen Fußgängerzone ein lebendiges, fröhliches Zeichen zu setzen.

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14.09.2016

Jahrgangsübergreifender Unterricht als Chance für Sächsische Grundschulen

Wenn in kleinen Gemeinden geburtenschwache Jahrgänge an den Grundschulen ankommen, soll dies in der Zukunft nicht mehr die Schließung von Schulen zur Folge haben müssen. Kinder in der zweijährigen Schuleingangsphase jahrgangsübergreifend gemeinsam in einer Gruppe zu unterrichten birgt viele Chancen. Die Großen können Verantwortung übernehmen und helfen, die Kleinen wachsen an ihren Vorbildern und der Zusammenarbeit.

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Weil die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sabine Friedel, und ich davon überzeugt sind, dass dieses Modell zum Beispiel auch in Niederfrohna zum Fortbestand der Grundschule beitragen würde, boten wir einen Informations- und Gesprächsabend an. Er war sommerlich warm und gemütlich, lockte jedoch nur eine erfahrene und gestandene Pädagogin und den zuständigen Vertreter der Stadtverwaltung. Umso intensiver und konkreter waren aber die Gespräche, die sich daraus ergaben.

06.09.2016

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis besuchen mich in Dresden

Fast ein bisschen spektakulär war die Tagesfahrt nach Dresden diesmal. Die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis kamen mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten großen Reisebus nach Dresden, wo sie vormittags eine Führung durch den Sächsischen Landtag erlebten. Sie konnten sich auch im Plenum auf die Plätze der Abgeordneten setzen, weil gerade keine Sitzungswoche war.

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Im Anschluss trafen wir uns im Fraktionssaal um über die Anliegen der Besucherinnen und Besucher zu sprechen und uns bei einem Imbiss zu stärken. Danach ging es auf Stadtrundfahrt mit einer zertifizierten Gästeführerin und ein bisschen Zeit für einen individuellen Stadtbummel blieb auch.

04.09.2016

Mit der SPD auf dem Tag der Sachsen in meiner Heimatstadt Limbach-Oberfrohna

Monatelang hat sich Limbach-Oberfrohna auf das größte Fest der Sachsen vorbereitet. Wir konnten in derselben Zeit zurückblicken auf 145 Jahre Sozialdemokratie in unserer Stadt. 

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Deswegen war es besonders schön, den Stand der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag auf der politischen Meile des Sachsentages zu unterstützen. Als kleinste Ausstellung des Tages mag unsere Litfaßsäule gelten, auf der wir Stadtgeschichte und die Entwicklung der Sozialdemokratie in der Region anschaulich präsentieren konnten. Zeitgleich haben wir an der Kirche in einem "Garten der Kulturen" zusammen mit Menschen aus verschiedenen Ländern kreativ gestaltet, Kaffee und Kuchen angeboten und Passanten eingeladen, sich mit einem Handabdruck zu einem friedlichen Miteinander zu bekennen.

25.08.2016

China - Land voller Widersprüche

Faszinierende fremde Kultur. Mein studentischer Mitarbeiter Marcel Müke verabschiedete sich vom Infoladen-Team mit einem Fotovortrag über sein Auslandssemester in China. Mich begeistert, wie "Weltanschauung" - im wahrsten Sinne des Wortes prägen kann.

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Die Schau wurde im Rahmen der Interkulturellen Woche des Landkreises Zwickau gezeigt und beleuchtet anhand von Fotos die Gegensätze, die dem Juso auf seiner Bildungsreise begegnet sind.

13.06.2016

Mit einer Zeitzeugin in der Oberschule

Irene Raether ist 90 Jahre alt, aber kein bisschen leise. Mit Oberschülern der 9. Klasse kam sie ins Gespräch über ihre Erfahrungen beim "Bund deutscher Mädel" und auf der Flucht aus Ostdeutschland. Wir nutzten den Besuch meiner Mutter, um gemeinsam zu Schülerinnen und Schüler an der Heinrich-von-Kleist-Oberschule in Lichtenstein zu gehen.

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Zum ersten Mal erlebten die jungen Leute eine Zeitzeugin, die lebendig von ihren Erfahrungen im Reichsarbeitsdienst und vom Ende des Krieges berichtete. Sie waren sichtlich beeindruckt und trauten sich zunächst kaum, Fragen zu stellen. Wir merkten, wie weit weg und unvorstellbar das alles für diese Generation ist. Auch für mich eine beeindruckende Erfahrung.

09.06.2016

Inklusion im neuen Schulgesetz

Inklusion an Sächsischen Schulen hat noch einen weiten Weg vor sich. Sabine Friedel, die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag war in Zwickau im Julius-Seifert-Haus, um mit LehrerInnen, SchulleiterInnen, ElternsprecherInnen und Engagierten zu besprechen, was nötig ist, um das Schulgesetz wirklich voran zu bringen. Dabei zeigte sich, dass es Probleme in allen Bereichen gibt, dass Inklusion immer einer individuellen Lösung bedarf, dass Zeit, Geld und Leute gebraucht werden

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und dass nicht zuletzt auch die Hochbegabten im Land der Ingenieure noch völlig vernachlässigt sind. Ohne die vielen Lehrerinnen und Lehrer, die sich tagtäglich ein Bein ausreißen, wäre vieles schon längst nicht mehr machbar. Hut ab vor den vielen Unermüdlichen und besonders vor den ExpertInnen, die mit uns an diesem Abend ihre Freizeit investiert haben.

24.04.2016

Russland, Deutschland und der Westen - Was ist geschehen? Was tun?

Im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region durfte ich an einer Kooperation des Stadtmuseums Lichtenstein mit der Friedrich-Ebert-Stiftung mitwirken. Zur Lage in Russland und zum Verhältnis der EU und Deutschlands zu Russland sprach der Fachjournalist Dr. Christian Wipperfürth aus Berlin.

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Anschließend kamen wir ins Gespräch über die aktuelle Lage und seine Einschätzung dazu. Die Veranstaltung beschloss eine Sonderausstellung über die Geschichte der Deutschen in Russland.

23.03.2016

Schülerarbeiten - Ausstellung im Infoladen

Die Ausstellung "Schülerarbeiten" mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern der Heinrich-von-Kleist-Oberschule Lichtenstein haben wir am Mittwoch, dem 23. März 2016 im Bürgerbüro eröffnet. Die Gemälde, Collagen und Objekte entstanden im Schuljahr 2015/16. Die Kunstpädagogin Petra Hübner setzt mit der Schau ein Highlight zum Ende ihrer langjährigen Laufbahn. 

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Bei der Vernissage konnte ich mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen. Schulleiter Norbert Chmiel zeigte sich durchaus stolz auf seine kreative Schülerschaft. Beeindruckende Musikalische Beiträge von Schülern an Trompete, Klarinette und Akkordeon rundeten die Veranstaltung ab.

16.03.2016

Tagesfahrt nach Dresden - Besuch im Sächsischen Landtag

Der Sächsische Landtag lädt Bürgerinnen und Bürger zu Tagesfahrten nach Dresden ein, um jeder und jedem die Möglichkeit zu geben, die Arbeit des Parlamentes kennenzulernen. Für unsere Gruppe aus meinem Wahlkreis begann der Tag mit einer Stadtrundfahrt, begleitet von einer zertifizierten Gästeführerin.

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Danach konnten alle ihre Mittagspause in der Dresdner Altstadt genießen. Ab 15 Uhr gab es dann die Führung im Sächsischen Landtag und unser Gespräch bei Kaffee und belegten Brötchen im Fraktionssaal der SPD-Fraktion. Mit einigen Besucherinnen und Besuchern konnte ich konkrete Probleme besprechen und Anregungen mitnehmen.

08.03.2016

Zum Internationalen Frauentag in Limbach-Oberfrohna und Meerane

Knapp 350 Frauen in Limbach-Oberfrohna und Meerane konnten wir mit einer wunderschönen Rose eine Freude machen. So kamen wir in manches Gespräch und hatten viel Spaß.

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Dazu trugen natürlich auch die Musikerinnen von "Still Movin" bei, die die Passantinnen mit facettenreicher vielfältiger Live-Musik erfreuten.

08.12.2015

Basteln im Advent - Mit den Kindern der Kinderarche

An diesem Tag waren zehn ganz liebe, lustige, nette Kinder von der Kinderarche-Wohngruppe Lichtenstein in meinem Bürgerbüro zu Besuch und hatten einen gemütlichen Bastelnachmittag mit der Lichtensteiner Schneiderin Linni Grund. 

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Allen hat das Nähen, Weben, Wickeln und Schnippeln, Naschen und Kichern ganz viel Freude gemacht. Das machen wir wieder!

01.12.2015

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis auf Tagesfahrt nach Dresden

Ein Jahr, nachdem ich meinen Infoladen in Lichtenstein eröffnet habe, habe ich endlich eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern nach Dresden eingeladen. Sie haben im Dachterrassenrestaurant gut gegessen und eine spannende Führung durch den Sächsischen Landtag erlebt.

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Weil ich selbst nach einem Autounfall nicht bei meinen Besuchern sein konnte, war Dagmar Neukirch, die parlamentarische Geschäftsführerin unserer Fraktion für sie da und stand Rede und Antwort zur Versorgung für Flüchtlinge und zum Umgang mit dem Haushalt. Anschließend hatten alle noch Zeit für einen Bummel über einen der vielen Dresdner Weihnachtsmärkte.

09.10.2015

Engagementpreis des Landesfrauenrates geht nach Zwickau

Zum ersten Mal vergab der Landesfrauenrat seinen Engagementpreis und ich habe mich sehr gefreut, dass er an die von mir vorgeschlagene Silvia Rentzsch aus Zwickau ging. Der Festakt fand im Dachsaal des riesa efau. Kultur Forum Dresden in Anwesenheit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping MdL statt. Sie war auch gleichzeitig die Schirmherrin für den Preis. Die musikalische Umrahmung übernahmen Rebecca Fröhlich (Kontrabass und Gesang) sowie Deborah Scharon Krupa (Gesang) von der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” in Dresden.

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Die Auszeichnung erhielt eine Frau, die gemäß der Jahresthematik des Landesfrauenrates auf dem Gebiet „Frauen und Mehrfachdiskriminierung“ ihr herausragendes Engagement in Sachsen bewiesen hat. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen mit beeindruckendem ehrenamtlichem Engagement wurde von einer unabhängigen Jury eine Frau ausgewählt, die sich mit der Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Identität mit dem Fokus auf alle Lebensbereiche von LSBTTIQ beschäftigt. Seit vielen Jahren setzt sie sich für trans- und intergeschlechtliche Menschen in Zwickau und Mitteldeutschland ein. Sie ist die Vorsitzende des Vereins “Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.” (TIAM e.V.).

03.10.2015

Zu Gast im Islamischen Zentrum in Dresden

Anlässlich des Tages der offenen Moschee besuchte ich in Dresden das Islamische Kulurzentrum, das von einem Verein betrieben wird. Das Islamische Zentrum Dresden e.V. ist der erste eingetragene Islamische Verein in Ostdeutschland.

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Die Vereinsmitglieder engagieren sich für die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung der in Dresden lebenden Muslime sowie die Förderung der kulturellen und religiösen Verständigung in der Gesellschaft. Ihr Motto ist: "Miteinander für Toleranz und Integration - Gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung".

28.09.2015

Asyl ist Menschenrecht - Ausstellungseröffnung in der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der Interkulturellen Woche im Landkreis Zwickau konnten wir die aktuelle Plakat-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ von ProAsyl zeigen. Die Ausstellung kam in Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst AWO Erzgebirge nach Lichtenstein. Zur Eröffnung gab es wunderbare Cello-Musik von Vesselin Santos Santiago und einen brasilianischen Imbiss von Keyla Santiago.

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Aktive aus Lichtenstein und Umgebung kamen ins Gespräch, der Bürgermeister Thomas Nordheim sprach ein berührendes Grußwort.

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" von PRO ASYL.

12.05.2015

Frauen in der Politik – Einzelkämpferinnen in einer Männerdomäne

Seit der Weimarer Verfassung von 1918 dürfen auch Frauen für politische Ämter wählen und kandidieren. Dennoch dominieren auch einhundert Jahre später Männer die politische Domäne – im Kreistag Zwickau beträgt der Frauenanteil knapp 20 Prozent, in ganz Deutschland gibt es nach einer gemeinsamen Studie des Deutschen Städtetages und der Bertelsmann Stiftung nur in 5 Prozent aller deutschen Kommunen weibliche Stadtoberhäupter und auch die Parteien sind überwiegend männlich besetzt.

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Wie aber kommt es zu diesen Ungleichheiten und wie können Sie beseitigt werden? Unter dem Titel „Frauen in der Politik – Einzelkämpferinnen in einer Männerdomäne?“ trafen wir Frauen und Männer im Frauenzentrum des dfb Westsachsen e.V. in Lichtenstein.
Die Historikerin Jessica Bock, die in Leipzig und Krakau mit dem Schwerpunkt Frauenbewegungen studiert hat, präsentierte ihre Forschungsergebnisse zum Frauenengagement in der Politik. Im Anschluss diskutierten die Gäste gemeinsam engagierten Ehrenämtlerinnen und Politikerinnen aus dem Landkreis Zwickau. Unser Gast aus Dresden war die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping MdL (SPD).

 

28.11.2014

Eröffnung unseres Bürgerbüros "Infoladen"

Endlich war es so weit. Wir konnten unseren "Infoladen" in der kleinen Fußgängerzone am ehemaligen Hotel "Goldener Helm" in Lichtenstein eröffnen. Wir bekamen Besuch von den lieben Genossen der SPD Lichtenstein und vom Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu der ich seit zwei Monaten gehöre.

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Auch unser Kreisvorsitzender Andreas Weigel ließ es sich nicht nehmen, uns zu beglückwünschen. Ab jetzt soll hier ein lebendiger Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger sein, die mit ihren Fragen und Anregungen zu uns kommen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Team.

Wie alles begann - Unser Wahlkampf

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Gleichstellung

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist seit jeher ein Herzensanliegen der Sozialdemokratie. Es war August Bebel, bis 1877 Reichstagsabgeordneter für Glauchau-Meerane-Hohenstein-Ernstthal und späterer Vorsitzender der SPD, der 1879 in seinem Buch „Die Frau und der Sozialismus“ schrieb: „Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.“ In einer Zeit, in der für die meisten Menschen die Gleichberechtigung der Frau undenkbar war, wurden Bebel und die SPD zu den wichtigsten Stützen der Frauenbewegung.
Die erste Frau, die nach Erlangung des Frauenwahlrechtes 1918 in einem deutschen Parlament sprach, war die Sozialdemokratin Marie Juchacz. Die SPD-Politikerinnen Elisabeth Selbert und Frieda Nadig waren es, die im Grundgesetz Art. 3 Abs. 2 den Satz schrieben ließen: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – und als „Mütter des Grundgesetzes“ in die Geschichte eingingen. Und Annemarie Renger (SPD) war es, die nicht nur als erste Frau an der Spitze eines deutschen Parlamentes stand, sondern auch international die erste Frau in einer solchen Position war.

Heute müssen wir glücklicherweise nicht mehr um die grundsätzliche Frage nach Gleichberechtigung streiten. Frauen bestimmen den Alltag gleichermaßen wie Männer. Wir müssen allerdings jeden Tag aufs Neue um die Auslegung des Wortes „Gleichberechtigung“ – auch und nicht selten mit unserem Koalitionspartner CDU – kämpfen. Zwar haben Frauen nun schon lange das Wahlrecht, trotzdem werden sie nach wie vor in ihrem Alltag schlechter gestellt als ihre männlichen Gegenparts: Sei es beim Verdienst, bei den Karrierechancen, der Erziehung der Kinder oder in der Politik. Bis zu 22 Prozent weniger verdient eine gleich qualifizierte Frau als ein Mann mit gleicher Qualifikation im gleichen Job.

Durch meine Tätigkeit in der Wirtschaft konnte ich diese Diskriminierung – quasi am eigenen Leib – erleben. Und: Sie hat mich motiviert. Ich trat der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) bei, besuchte Veranstaltungen des Landesfrauenrates, um mich weiterzubilden.

Industriepolitik

Seit Dezember 2015 bin ich die Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag für dieses Themenfeld und ich freue mich auf die Begegnungen in der Sächsischen Industrie und die Aufgaben, die ich nun anpacken kann.

Als Diplom Ingenieurin arbeite ich seit über 25 Jahren in Technik und Wirtschaft. Meine Erfahrungen in den Bereichen der industriellen Produktion, von Forschung und Entwicklung neuer Verfahren und Technologien bringe ich gern in meine Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ein. Das Wissen um die Verhältnisse  in der Sächsischen Industrie, besonders auch mit Blick auf innovative Zukunftstechnologien macht deutlich: die Landespolitik muss die vergleichsweise kleinteilige heimische Industrie stärken. Dies kann ganz konkret erfolgen indem unternehmerische Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in enge Kooperation mit industrienahen Forschungsinstituten gebracht wird.

Dies haben wir in unserem Koalitionsvertrag so formuliert:

Seite 26: Sachsen hat mit einer ganzen Reihe von Instituten der Fraunhofer‐Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, der Hermann von Helmholtz‐Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Max‐Planck‐Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz ein außerordentlich dichtes Netz an außeruniversitären Forschungseinrichtungen geschaffen. Wir unterstützen die enge Zusammenarbeit zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, den sächsischen Hochschulen und der Wirtschaft.

Seite 27: Um die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Forschung weiter zu verbessern, ist es das Ziel der Koalition, Technologiescouts einzuführen. Darüber hinaus sollen die Instrumente und Institutionen des Wissens- und Technologietransfers unter Beachtung der Transferstellen an Hochschulen, der Technologie- und Gründerzentren, der Industrieforschungseinrichtungen, Cluster, Verbundinitiativen und Branchennetzwerke besser vernetzt und somit gestärkt werden.

Seite 35: Wir wollen die Industrie als Wachstums- und Beschäftigungsmotor und als Impulsgeber für andere Wirtschaftszweige weiter stärken und eine industriepolitische Gesamtstrategie „Industrie der Zukunft“ auf den Weg bringen.

Von Maschinenbau, zur Automobilindustrie über den Leichtbau zur Textilindustrie – Sachsen hat eine Menge zu bieten.

Mit dem Wissen um unser industrielles Erbe, den vielfältigen Fachkräften in unserem „Land der Ingenieure“, werde ich mich für ein starkes Sachsen einsetzen, das in der Lage ist Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen und damit unsere wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Ladentuer

Erreichbarkeit und Öffnungszeiten

Sie finden das Bürgerbüro „Infoladen” in 09350 Lichtenstein/Sachsen in der Rosengasse 2, neben der Schloss-Apotheke und gegenüber der Bäckerei. Wenn Sie das unmittelbar nebenan liegende Parkhaus „Schloss-Center/Sportzentrum” nutzen wollen, können Sie ins Navi eingeben: Innere Zwickauer Straße 8. An der Schloss-Apotheke befindet sich außerdem die Bus-Haltestelle „Lichtenstein Zwickauer Straße”. Hier halten die Linien 108, 115, 117, 118, 152, 199 und 251.

Das Bürgerbüro hat geöffnet:
Montag, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 14 Uhr und am Dienstag 9 bis 18.30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sie erreichen uns per E-Mail an buergerbuero@raetherlordieck.de

 

+++ Kreuzung Glauchauer Str./Hartensteiner Straße - Innere Zwickauer Str./Ernst-Thälmannstr. ab 06.06.2017 gesperrt +++

Aus Richtung Zwickau (Innere Zwickauer Straße) ist unser Bürgerbüro ohne Umwege zu erreichen.

Aus Richtung St. Egidien müssen Sie über den Bahnhof (Am Bahnhof) fahren und anschließend wie aus Richtung Zwickau die Innere Zwickauer Straße stadteinwärts fahren.

Aus Richtung Hohenstein-Ernstthal fahren Sie bitte die B 173 bis zum Auersberg-Center, biegen dann in die Glauchauer Straße ein und folgen der Route wie aus Richtung St. Egidien.

Aus Richtung Hartenstein fahren Sie die Hartensteiner Str. stadteinwärts bis Höhe Sparkasse und biegen links auf die Lößnitzer Straße ab. Danach weiter auf die August-Bebel-Straße. Höhe Neumarkt biegen Sie dann in die Poststraße ein und fahren bis zur Kreuzung Innere Zwickauer Straße. Dort rechts abbiegen und die Innere Zwickauer Straße stadteinwärts fahren.

Büroleiter Bürgerbüro

Maik Kaufmann

Tel.: (03 72 04) 936 669
Fax: (03 72 04) 936 668
Mail: kaufmann@raetherlordieck.de

MITARBEITERIN IM BÜRGERBÜRO

Katrin Kaminsky

Tel.: (03 72 04) 936 669
Fax: (03 72 04) 936 668
Mail: kaminsky@raetherlordieck.de

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