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Iris Raether-Lordieck

Mitglied im Sächsischen Landtag

IRLPRIVAT

Iris Raether-Lordieck wurde am 5. Februar 1961 in Rotenburg/Wümme in Niedersachsen geboren, sie ist verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und lebt mit Mann und Hund in Limbach-Oberfrohna.

BERUFLICH

Als Ingenieurin für textile Verfahrenstechnik ist Iris Raether-Lordieck seit mehr als 25 Jahren in der Textilindustrie tätig. Sie betreibt heute als Selbständige ein Ingenieurbüro für textile Verfahrenstechnik und Maschinenbau in Limbach-Oberfrohna.

Ihr Studium absolvierte sie von 1983 bis 1987 an der FH Niederrhein. Bis 1993 war Iris Raether-Lordieck dann als Produktmanagerin im niedersächsischen Seevetal beschäftigt. Es folgte der berufliche Wechsel nach Sachsen, als Spezialistin arbeitete sie in verschiedenen Firmen auch außerhalb des Freistaates. Seit 2012 ist sie selbstständig.

POLITISCH

Am 31. August 2014 wurde in Sachsen ein neuer Landtag gewählt. Iris Raether-Lordieck zog über die Landesliste der SPD Sachsen in den Landtag ein. Für sie ist es die erste Legislaturperiode. Sie ist Gleichstellungspolitische und Industriepolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion sowie Mitglied im Petitionsausschuss.

SPD-Mitglied ist Iris Raether-Lordieck seit 2005. Seit 2016 ist sie die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) in Sachsen.  Weiterhin ist sie stellv. Vorsitzende der SPD Limbach-Oberfrohna sowie Delegierte bei Landesparteitagen der SPD Sachsen. Aber auch in der Kommunalpolitik mischt die Ingenieurin mit: Seit 2014 ist sie Stadträtin in Limbach-Oberfrohna und dort Vorsitzende der SPD-Fraktion.

Wie viele andere SPD-Mitglieder ist Iris Raether-Lordieck engagiert, wenn es um die Belange der Demokratie geht. Als Reaktion auf das Agieren rechtsextremer Kräfte in Limbach-Oberfrohna schloss sie sich 2009 mit anderen Eltern zusammen, deren Kinder bedroht wurden. Daraus entstand die Bürgerinitiative „Buntes Bürgerforum für Demokratie“, das 2011 mit dem Sächsischen Demokratiepreis ausgezeichnet wurde.

Iris Raether-Lordieck ist gewählte Beirätin des Bündnisses für Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region. Außerdem kann das Esche Museum in ihrem Heimatort auf sie als Fördermitglied zählen.

Veranstaltungen

Aktuelle Termine


27
Jun
Infoladen vor Ort - Einwohnersprechstunde in Hohenstein-Ernstthal (6)
Di, 27. Juni 2017
13.00 - 16.00 Uhr

In meiner Reihe "Infoladen vor Ort" komme ich in verschiedene Städte in unserem schönen Landkreis Zwickau. Bürgerinnen und Bürger können mich in Hohenstein-Ernstthal in der Beratungsstelle des HALT e. V. finden, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ich nehme Anliegen auf, beantworte gern Fragen zu allen Facetten der Landespolitik und helfe bei Problemen die richtigen Ansprechpartner zu finden.


30
Aug
Tagesfahrt nach Dresden mit Stadtrundfahrt und Führung im Sächsischen Landtag (2)
Mi, 30. August 2017

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis und Betreuungswahlkreis, also aus Waldenburg, Glauchau, Meerane, Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal und Limbach-Oberfrohna und den Gemeinden dazwischen sind ganz herzlich eingeladen, den Landtag und unsere Arbeit im Parlament hautnah kennenzulernen. Nach einer kurzen Führung durch den Sächsischen Landtag und einer Zeit auf der Besuchertribüne des tagenden Plenums gibt es die Gelegenheit, die Abgeordnete Iris Raether-Lordieck im Fraktionssaal der SPD-Fraktion zu sprechen. Auch eine Stadtrundfahrt und Zeit für einen kleinen Bummel sind dabei.

Teilnahme nur mit Anmeldung und kostenlos


21
Sep
Tagesfahrt nach Dresden mit Stadtrundfahrt und Führung im Sächsischen Landtag
Do, 21. September 2017

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis und Betreuungswahlkreis, also aus Waldenburg, Glauchau, Meerane, Lichtenstein, Hohenstein-Ernstthal und Limbach-Oberfrohna und den Gemeinden dazwischen sind ganz herzlich eingeladen, den Landtag und unsere Arbeit im Parlament hautnah kennenzulernen. Auch eine Stadtrundfahrt und Zeit für einen kleinen Bummel sind dabei.

Teilnahme nur mit Anmeldung und kostenlos
Anmeldung an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Rückblicke

25.05.2017

PRESSEMITTEILUNG
der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag

Thema: CSD

Iris Raether-Lordieck, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zum Christopher Street Day in Dresden an diesem Samstag:

Raether-Lordieck: CSD ist weiter nötig

+++ Gegen Vorurteile, Diskriminierung und für gleiche Rechte +++

„Der Christopher Street Day wird weiter gebraucht. Unterschiedliche Lebensentwürfe und geschlechtliche Vielfalt gehören zwar längst auch zur Lebensrealität in Sachsen. Auf der anderen Seite haben nicht heterosexuelle Menschen in vielen Lebensbereichen mit Vorurteilen zu kämpfen“, so Iris Raether-Lordieck aus Anlass des Christopher Street Day an diesem Samstag in Dresden.

„Noch immer gibt es viele Berührungsängste, Ausgrenzungen, ja sogar von Hass getriebene Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Intersexuelle und queere Menschen“, so Raether-Lordieck weiter. „Das ist auch mit Umfrage-Zahlen des Sachsen-Monitors belegt: 32 Prozent der Sächsinnen und Sachen sind demzufolge der Auffassung, dass eine sexuelle Beziehung zwischen Menschen desselben Geschlechtes unnatürlich ist. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 38 Prozent.“

„Wir haben in Sachsen also noch viel zu tun. Der Christopher Street Day in Dresden, der in diesem Jahr unter dem Motto ‚Warum nicht gleich‘ steht, leistet dazu einen Beitrag. Er ist ein wichtiges Symbol des Protestes, aber auch der Lebensfreude. Er hilft bei der Aufklärung und legt die vielfältigen Probleme offen. Die SPD-Landtagsfraktion ist mit dabei.“

In den Fluren der SPD-Landtagsfraktion ist noch bis zum 16. Juni die Fotoausstellung „WALK WITH PRIDE“ zu sehen, die aus Anlass der CSD-Woche nach Dresden geholt wurde. Der international ausgezeichnete Fotograf Charles Mecham hatte 2010 in 15 Ländern CSD-Paraden und die oft gewalttätigen Gegenaufmärsche mit seiner Kamera begleitet. Die Schau zeigt, wie mutige Menschen in Osteuropa und Asien für ihre Rechte eintreten.



23.05.2017

Besuch aus Schleswig-Holstein

Am vergangenen Wochenende besuchten Genossinnen aus Schleswig-Holstein Sachsen. Bei der Bundeskonferenz der ASF, AG Sozialdemokratischer Frauen, im letzten Jahr lud ich die ASF Schleswig-Holstein nach Sachsen ein, damit die Vernetzung untereinander und der Erfahrungsaustausch zwischen den Regionen verbessert.
Die Besuchergruppe nahm die gut 700km auf sich, um Sachsen zu besuchen. Gemeinsam mit den ASF-Gruppen in Chemnitz, Leipzig und Dresden organisierten wir ein buntes Programm sowie viel Raum, um mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.

Am Tag der Anreise standen die Begrüßung und das erste Kennenlernen im Vordergrund. Die ASF Chemnitz lud die Gruppe zum gemütlichen Beisammensein in ein Restaurant ein. Neben dem Erfahrungsaustausch, wollten wir natürlich wissen, wie Aktive Mitglieder vor Ort die Landtagswahl in Schleswig-Holstein einschätzen und analysieren. Am nächsten Morgen besuchten Genossinnen das Kaßberg-Gefängnis in Chemnitz. Mit einem Zeitzeugen durchschritten sie die Räumlichkeiten des Gefängnisses – ein Ort voller Ungerechtigkeiten und Gräueltaten. Es war erschütternd zu hören, wie das DDR-Regime mit (potentiell) Andersdenkenden umgegangen ist.

Nach diesem beeindruckenden und bedrückenden Vormittag zog die Reisegruppe weiter nach Leipzig, um die City Leipzig zu erkunden. Leipzig, die pulsierenste Stadt Sachsen bietet in der Innenstadt ein breites Spektrum, was sich zu erkunden lohnt. Am frühen Abend stand ein Konzertbesuch auf dem Plan. Es wurde der klassischen Musik gelauscht und anschließend mit der ASF Leipzig und dem Vorsitzenden der SPD Leipzig der Tag ausgewertet und wieder neue Kontakte geknüpft. In gemütlicher Runde, ließen die Gäste den Abend ausklingen.

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Am Sonntagmorgen brach die Delegation zu ihrer letzten Station auf. Von Leipzig ging es nach Dresden. Die Landeshauptstadt hat ebenfalls viel zu bieten. Besonders die Altstadt ist weit über Sachsen hinaus bekannt und so haben es die Frauen aus Schleswig-Holstein genossen, bei bestem Wetter die Altstadt zu erkunden. Ein frauenspezifischer Stadtrundgang rundete die Erkundung Dresdens ab. Am Abend trafen sich die Gäste und die ASF Dresden. Hier konnte ich die Delegation persönlich begrüßen und willkommen heißen. Wir hatten spannende Diskussionen, können Anregungen und Impulse für unsere kommende Arbeit mitnehmen und einen Erfahrungsaustausch genießen, der nicht alltäglich ist.

Am Montag stand vor der Abreise noch ein Besuch beim Herbert-Wehner-Bildungswerk an. Die Mitarbeiter des Bildungswerkes sprachen mit ihnen über die Arbeit des Werkes, die Ziele und Möglichkeiten, politische Bildung in Sachsen voranzutreiben.

Ich freue mich, dass dieser Austausch stattfinden konnte und hoffe, dies ist der Anfang eines stetigen Austausches zwischen den Regionen. Dies soll keine einmalige Sache sein. Die ASF Sachsen wird auf jeden Fall im nächsten Jahr erneut einen Landesverband nach Sachsen einladen. Vielen Dank an die ASF Schleswig-Holstein für ihren Besuch!

08.05.2017

SPD-Landeschef Martin Dulig zu Gast in Limbach-Oberfrohna

Sachsens SPD-Chef Martin Dulig war gestern mit seinem Küchentisch in meiner Stadt Limbach-Oberfrohna. Nach Werdau machte er innerhalb einer Woche gleich das zweite Mal Station im Landkreis Zwickau. Ich saß als Stadträtin und Landtagsabgeordnete der Region am Küchentisch, um gemeinsam mit Martin Dulig, Ronny Kienert (Bundestagskandidat) und Evelin Ogonowski (Buntes Bürgerforum Limbach-Oberfrohna) und den Anwesenden über Probleme und Anliegen der Menschen zu diskutieren. Oft hilft es schon dem anderen zu zuhören und seine Position zu erklären. Viele Menschen wollen, dass es ihren Kindern besser geht und unser Land gut gerüstet ist für die Zukunft. Viele Fragen gingen in diese Richtung.

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Wie schaffen es Handwerksbetriebe gute Fachkräfte zu bekommen? Wie schaffen wir es, die Jugend hier zu halten? Wie schaffen wir attraktive Freizeitangebote für unsere Jugendlichen? Wie gestalten wir langfristig Integration. Die Themen Bildung, Wirtschaft, Jugend und Integration standen also ganz weit oben auf den Fragezetteln der Gäste. Gut, dass wir mit unserem Sachsenplan 4.0 diese Themen in den Mittelpunkt stellen und die Menschen zum Dialog einladen wie dieser Plan denn aussehen soll. Das Gesprächsformat am Küchentisch unterstreicht, dass Martin Dulig und die SPD mit den Menschen auf Augenhöhe reden will und nicht vom Podium aus. Ich habe mich sehr über den ehrlichen und regen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürger gefreut.

 

01.05.2017

Tag der arbeit - 1. Mai in zwickau

Auch in diesem Jahr war ich bei der Mai-Kundgebung des DGB in Zwickau. Nach den Ereignissen im vergangenen Jahr war es mir wichtig erneut ein Zeichen zu setzen und wieder in Zwickau dabei zu sein. Gemeinsam mit vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aber auch Vertretern aus Politik und Gesellschaft setzten wir ein Zeichen für Soziale Gerechtigkeit aber auch für Toleranz und Respekt im Umgang miteinander. Bilder wie aus dem letzten Jahr dürfen nicht zur Normalität werden.

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Die Kundgebung als Familienfest zu veranstalten hat seinen Charme, fehlt vielen doch gerade wegen der Arbeit die Zeit mit der Familie. Klar, die politischen Botschaften dürfen nicht fehlen. Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Stärkung der gesetzlichen Rente aber auch gleiche Arbeitszeiten in West wie Ost bei gleicher Arbeit. Die Gewerkschaften sind mir und der SPD wichtig, geben sie uns doch wichtige Impulse, um die Situation der Arbeiterinnen und Arbeitnehmer zu verbessern.

 

 

26.04.2017

Verwefungen der aufbaujahre

Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) lud ich Interessierte aus Limbach-Oberfrohna und Umgebung ein, um die Verwerfungen der Aufbaujahre 1989/90 zu diskutieren. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration sowie Dr. Harald Koch vom HALT e.V. Hohenstein-Ernstthal diskutierte ich die Entwicklungen dieser Zeit. Viele Menschen, vor allem Frauen, schieden aus ihrem Beruf aus und mussten schwere Enttäuschungen hinnehmen. Schicksale, die in der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen wurden, ja vielleicht auch wahrgenommen werden wollten. Aber gerade diese Zeit hat uns alle sehr geprägt.

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Deshalb kann man durchaus davon sprechen, dass wir Menschen im Osten anders ticken. Brüchige Erwerbsbiographien, erwerbstätige Frauen, unklare Eigentumsverhältnisse etc. haben dazu beigetragen, dass wir so geworden sind, wie wir heute sind. Gemeinsam diskutierten wir mit den Anwesenden die Erfahrungen und Erlebnisse dieser Zeit. Versäumnisse aus dieser Zeit sind zwar schwer zu korrigieren, aber Veranstaltungen und Gespräche zeigen, dass dieses Thema wichtig ist. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz in der Zwickauer Region statt, die dieses Jahr zum 15. Mal vom Bündnis für Demokratie und Toleranz organisiert werden.

11.04.2017

Landtag beschließt neues Schulgesetz

Der Sächsische Landtag hat nach mehr als einjähriger Diskussionsphase das neue Schulgesetz beschlossen. Über ein Jahr wurde intensiv öffentlich und parlamentarisch beraten und diskutiert. Der Koalition war es ein wichtiges Anliegen, dass die beteiligten Aktuere gehört und eingebunden werden. Man kann daher durchaus von einem Gemeinschaftswerk sprechen. Besonders die parlamentarische Beratung hat gezeigt, dass der Koalition Vorschläge aus der öffentlichen Diskussion wichtig waren. Das Schulgesetz tritt mit dem Schuljahr 2018/2019 in Kraft.

Ohne dieses Schulgesetz würde es zukünftig wieder Schulschließungen im ländlichen Raum geben. Ohne dieses Gesetz würde es keine Schulsozialarbeit an allen Staatlichen Oberschulen, zu 100 Prozent finanziert durch den Freistaat, geben. Ohne die Umsetzung würde die Inklusion an Sachsens Schulen außen vor bleiben. Ich freue mich daher, dass wir als SPD gerade bei den Themen Schulsozialarbeit und jahrgangsübergreifenden Unterricht den Koalitionspartner überzeugen konnten. Ich habe dem Gesetzentwurf zugestimmt, da mir diese Punkte wichtig waren und wir mit diesem Gesetz Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer erreichen.

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Das Schulgesetz ist nun beschlossen worden und ist damit Start eines neuen Entwicklungsprozesses. Die Lehrpläne müssen entschlackt werden, die Stundentafeln überarbeitet werden und auch die Aus- und Weiterbildung der Lehrerinnen und Lehrer muss an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. "Es bleibt also ein Jahr, um ein rundes Paket an den Start zu bringen. Zu den Hausaufgaben gehört auch, dass die notwendigen Verordnungen zügig erarbeitet werden. Und die müssen praxistauglich sein. Das erwarten unsere Schulen zu Recht.“, so Sabine Friedel, die bildungspolitische Sprecherin meiner Fraktion.

Auch wenn wir in der Koalition einen guten Kompromiss gefunden haben, konnten wir uns im Punkt "Längeres Gemeinsames Lernen" nicht durchsetzen. Hier waren die Vorbehalte in der CDU-Fraktion leider einfach zu groß. Dass die Beteiligten die Fortschritte anerkennen, habe ich in meiner Veranstaltung im Februar bemerkt und auch die Pressemitteilung des Landesschülerrates vom 11.04.2017 zeigt, dass wir als Koalition den richtigen Weg beschreiten. Eine Übersicht zu den Neuerungen im Schulgesetz finden Sie hier.

 

21.03.2017

SPD stärkt Schulsozialarbeit im Landkreis Zwickau

2017: Neues Landesprogramm fördert Schulsozialarbeit im Landkreis mit 660.274,74 Euro

Schulsozialarbeit

Ab dem Schuljahr 2017/2018 kann die Schulsozialarbeit im Landkreis Zwickau schrittweise ausgebaut werden. Über das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit werden mit dem Schuljahresbeginn im August 2017 landesweit 8,5 Millionen Euro und 2018 dann 15 Millionen Euro für Projekte zur Verfügung gestellt. Davon fließen in diesem Jahr ca. 660.000 Euro in den Landkreis Zwickau, wie die Landtagsabgeordnete Iris Raether-Lordieck mitteilte.

„Schulsozialarbeit kann an unseren Schulen dabei helfen, Schüler bei Problemen zu unterstützen, aber auch besondere Talente zu fördern. Die schon existierenden Beispiele, u.a. in Zwickau oder Meerane, zeigen, wie Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter zum Lernerfolg beitragen und das Schulklima verbessern können“, erklärt Raether-Lordieck den Hintergrund des Landesprogramms. „Damit erfüllen wir eine langjährige Forderung, die von Eltern, Schülern und Lehrern gleichermaßen immer wieder an uns herangetragen wurde.“

Zum Schuljahresbeginn 2018/2019 wird die Koalition dann einen weiteren Schritt beim Ausbau der Schulsozialarbeit machen, blickt Iris Raether-Lordieck voraus. Denn im neuen Schulgesetz, das im April im Sächsischen Landtag beschlossen werden soll, ist vorgesehen, dass über das Landesprogramm Schulsozialarbeit hinaus an allen Oberschulen ein Schulsozialarbeiter eingestellt wird.

„Das neue Landesprogramm Schulsozialarbeit ermöglicht es, alle bereits vorhandenen Projekte der Schulsozialarbeit im Landkreis Zwickau zu erhalten und neue Angebote zu schaffen. Ich freue mich als ehemalige bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion sehr über diesen Erfolg. Hier hat sich der Einsatz der vergangenen Jahre gelohnt. Seit 2011 hat die SPD-Landtagsfraktion für ein solches Landesprogramm gekämpft. 2014 hat sie diese Forderung in den Koalitionsvertrag verhandeln können. Uns war wichtig, dass das neue Programm nicht zu Lasten anderer Fachförderprogramme im Kinder- und Jugendbereich geht. Das ist uns gelungen.“

„Die Kreistagsfraktion von SPD/Grüne konnte ihre Forderung, an allen Oberschulen, Förderschulen und Berufsschulen die Schulsozialarbeit auszubauen, im neuen Haushalt des Landkreises Zwickau Ende Dezember erfolgreich einbringen. Sobald die Antragsformulare online sind, kann der Kreis Fördermittel für diese Vorhaben beantragen“, so Iris Raether-Lordieck abschließend.

Hintergrund:

Schulsozialarbeit ist ein Angebot des Kinder- und Jugendhilfe. Kinder- und Jugendhilfe ist Aufgabe der Landkreise. Mit dem Landesprogramm Schulsozialarbeit unterstützt das Land die Landkreise bei der Einrichtung von Projekten der Schulsozialarbeit mit einem Fördersatz von bis zu 80 Prozent. Die Schulsozialarbeit an Oberschulen wird aufgrund der gesetzlichen Verankerung mit einem Fördersatz von 100 Prozent vollständig vom Freistaat finanziert.

15.03.2017

Besuchergruppe aus meinem Wahlkreis Zu Gast im Landtag

Auch in diesem Jahr biete ich wieder Fahrten in den Sächsischen Landtag an, damit Bürgerinnen und Bürger einen ein Einblick in die Arbeit des Landesparlamentes und in die Arbeit eines Abgeordneten bekommen. Am 15. März durfte ich eine Besuchergruppe aus meinem Wahlkreis in Dresden begrüßen. Bevor ich die Gruppe begrüßen konnte, konnten die Mitfahrenden eine Stadtrundfahrt bei bestem Frühlingswetter genießen und einer Plenarsitzung beiwohnen und so meinen KollegInnen und mir direkt beim Debattieren zu hören. Anschließend stand ich den TeilnehmerInnen, u.a. aus Meerane, Lichtenstein und Glauchau, Rede und Antwort. Wie sieht der Alltag eines Abgeordneten aus? Warum sitzen nur so wenige Abgeordnete im Parlament? Was sind Ihre Themen in den kommenden Monaten? Spüren Sie den SPD-Aufwind auch in Ihrem Wahlkreis? Wie schaffen Sie es, dass sich mehr junge Leute für die Politik interessieren?

Diese und weitere Fragen tauchten in der Diskussion auf. Ich freue mich, wenn Bürgerinnen und Bürger Interesse an der Politik haben und sich kritisch mit den Themen auseinander setzen. Der Austausch mit den Wählerinnen und Wählern ist mir auf allen Ebenen wichtig, ob im Parlament oder im Wahlkreis mit meinem Büro in Lichtenstein oder mit meinen Sprechstunden in Glauchau, Limbach-Oberfrohna und Hohenstein-Ernstthal. Ich freue mich schon auf die kommenden Besuche von Bürgerinnen und Bürgern im Landtag.

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13.03.2017

Lou Andreas-Salome im Infoladen

Vier Frauen fanden den Weg in unseren Infoladen, um sich mit uns den neuen Film über Lou Andreas-Salomé (1861-1937) anzuschauen. Die Berliner Autorin, Regisseurin und Filmproduzentin Cordula Kablitz-Post erzählt die bewegte Lebensgeschichte dieser Philosophin, Schriftstellerin und Psychoanalytikerin – eine längst überfällige Hommage an eine kämpferische Persönlichkeit, die ihrer Zeit weit voraus war und auf ihrem Lebensweg nicht nur von großen Denkern

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wie Rainer Maria Rilke, Sigmund Freud und Friedrich Nietzsche umworben wurde, sondern diese auch entscheidend in ihrem Schaffen beeinflusste. Als Femme Fatale wider Willen erkämpfte sie sich Freiheit und Unabhängigkeit in einer Zeit, in der die wilde Ehe noch mit Gefängnis bestraft wurde. Ein spannender Abend mit einer großen Pionierin der Frauenbewegung.

08.03.2017

Verleihung Frauenpreis 2017

Der Verein „KoLABORacja“ aus Görlitz ist am 8. März mit dem Frauenpreis der SPD-Landtagsfraktion ausgezeichnet worden. Damit wurde das Engagement von sieben freiberuflich tätigen Frauen gewürdigt, die einen vielfältigen Arbeits- und Begegnungsort in der Neißestadt geschaffen haben.
Weitere Preise gingen in diesem Jahr an den überwiegend von geflüchteten Frauen organisierten Begegnungstreff „Café Halva“ im Dresdner Stadtteil Johannstadt sowie an den Landesverband der Selbsthilfegruppen Alleinerziehender (SHIA). Einen undotierten Sonderpreis erhielt die 1993 gegründete Senioren-Frauensportgruppe von Wyhratal. Neben ihrer sportlichen Betätigung unterstützen die Frauen auch andere ortsansässige Vereine oder die Grundschule bei Veranstaltungen.
Dieser Dank gilt stellvertretend für alle Frauen, die sich in unsere Gesellschaft einbringen – ob in der Gleichstellungsinitiative, dem Sportverein oder in unseren Schulen und Kitas. Unsere Gesellschaft wird von starken Frauen geprägt, das haben die Bewerbungen wieder aufs Neue gezeigt.

„Die Preisträgerinnen stehen stellvertretend für viele Frauen in Sachsen, die sich ehrenamtlich engagieren und ein Zusammenleben verschiedenster Gruppen ermöglichen und damit einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft insgesamt leisten. Ich gratuliere den Preisträgerinnen und wünsche Ihnen alles erdenklich Gute für die weitere Arbeit.“
Um den 19. Frauenpreis der Landtagsfraktion hatten sich in diesem Jahr 16 Frauen- und Mädcheninitiativen beziehungsweise einzelne Frauen beworben. Das Preisgeld von zusammen 1000 Euro haben Mitarbeiter und Abgeordnete der Landtagsfraktion gespendet.

Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

08.03.2017

Internationaler Frauentag in Hohenstein-Ernstthal und Glauchau

Anlässlich des Internationalen Frauentages war ich wieder in meiner Region, dem Landkreis Zwickau unterwegs. Morgens überraschten wir in Hohenstein-Ernstthal die Händlerinnen und Kundinnen auf dem Wochenmarkt mit einer Rose. Begleitet wurde ich von meinen Mitarbeitern und dem dortigen SPD-Kandidaten für die Bundestagswahl, Ronny Kienert.

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Weiter ging es vormittags in Glauchau, wo wir auf dem Wochenmarkt ebenfalls viele Frauen getroffen haben. Es ist immer spannend, vor Ort die Menschen in ihrem Alltag anzutreffen und mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Ganz toll war auch, dass uns beim Rosen verschenken ein junger Genosse unterstützt hat, der noch gar nicht so lang Mitglied, aber hochmotiviert ist. Insgesamt haben wir 300 Rosen verschenkt.

28.02.2017

Solidarität mit den Beschäftigten vom DRK Glauchau

Meine Sommertour im letzten Jahr führte mich u.a. zu den Gewerkschaften in der Region. In diesen Gesprächen wurde deutlich, wie wichtig hier in der Region Arbeitsbedingungen und Entlohnung für die Beschäftigten sind. Es wurde in den vergangenen Jahren viel geschafft aber es bleibt vor allem im Vergleich zu den alten Bundesländern und in einzelnen Branchen viel zu tun.
Als ich von den Arbeitsbedingungen beim DRK Glauchau hörte, war für mich klar, die Beschäftigten haben das Recht, auf ihre momentane Situation aufmerksam zu machen. Die schlechte Bezahlung sei dabei nicht mal der Hauptkritikpunkt. Viele arbeiteten bis zu 48 Stunden die Woche, in Extremfällen bis zu 60 Stunden. Eine Situation, die nicht nur die Rettungskräfte als Arbeitnehmer gefährdet, sondern auch die Menschen, die Hilfe von ihnen brauchen.

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Bisher blieben Gespräche zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern, vertreten durch die Gewerkschaft ver.di aus. Bis ein ernstgemeintes Gesprächsangebot auf dem Tisch liegt, kann ich die Beschäftigten nur ermutigen, standhaft zu bleiben und sich durch Streiks Gehör zu verschaffen.
Ich war an zwei Streiktagen vor Ort und habe den Beschäftigten meine Solidarität ausgesprochen und meine Unterstützung zugesagt. Viele Beschäftigte arbeiteten an der Belastungsgrenze. Daher fordere ich beide Seiten dazu auf, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam die offensichtlichen Probleme zu lösen. Dass Verbesserungsbedarf bei den Arbeitsbedingungen besteht, zeigt schon allein die Tatsache, dass bereits mehrere ArbeitnehmerInnen das DRK Glauchau verlassen haben. Bessere Arbeitsbedingungen der Rettungskräfte liegen im Interesse der Allgemeinheit. Im Notfall brauchen wir alle schnelle und kompetente Hilfe.

09.02.2017

Das neue Schulgesetz für Sachsen - Gespräch mit Expertinnen des Alltags

Mit der Einigung zum neuen Schulgesetz in Sachsen können wir viele Bereiche verbessern. Darüber diskutierte ich mit Sabine Friedel, bildungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, und LehrerInnen sowie ElternvertreterInnen aus Lichtenstein/Sa. Schulsozialarbeit war erklärtes Ziel der SPD. Sie wird nun an allen Oberschulen kommen, finanziert zu 100 Prozent vom Freistaat (ca. 15 Mio. €). Das Landesprogramm Schulsozialarbeit bleibt davon dennoch unberührt (nochmals 15 Mio. €)!

Darüber freue ich mich besonders, weil Schulen viel mehr als nur ein Raum der Wissensvermittlung sind. Das kam auch bei allen Beteiligten sehr gut an. Doch eines wurde auch klar, wir konnten uns nicht in allen Punkten durchsetzen und einige Problemfelder bleiben. Deshalb müssen wir weiter am Ball bleiben und gemeinsam mit den LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen für weitere Verbesserungen streiten! Infos zum neuen Schulgesetz gibt es hier hier: http://www.spd-fraktion-sachsen.de/schulgesetz/

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08.02.2017

Entlastung der Ortsdurchfahrt Waldsachsen kommt voran

Auf Initiative der SPD Meerane fand bereits am 24. Oktober 2016 ein Vor-Ort-Termin im Meeraner Ortsteil Waldsachsen statt. Thema war die Ortsdurchfahrt (OD) Waldsachsen. Die Staatsstraße 288 steht bei den Anwohnern stark in der Kritik. Kritisiert werden vor allem der fehlende Fußweg und die von Lastkraftwagen stark befahrene Straße. Vor Ort waren neben den Vertretern der SPD Meerane und mir auch der Verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Baum, der Meeraner Bürgermeister Prof. Dr. Ungerer, Vertreter des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr sowie Vertreter der Initiative „Strahlungsfreies Waldsachsen“. Letztere bemühten sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode, eine Verbesserung vor Ort zu erreichen. Da ich erst seit dieser Legislaturperiode dem Landtag angehöre, war es mir wichtig, die Anliegen der Menschen ernst zu nehmen und Ihnen die Möglichkeit zu geben, erneut auf ihre Probleme aufmerksam zu machen. Das habe ich bereits im Wahlkampf 2014 in Meerane angekündigt und mit diesem Termin umgesetzt. Die Problembesichtigung und die anschließende Diskussion mündeten in einem Gesprächstermin im Sächsischen Wirtschaftsministerium Ende 2016.

Die Gespräche im Ministerium verliefen erfreulich. Denn die Ortsdurchfahrt wird entlastet, da im Zuge der Erschließung des Gewerbegebiets nördlich der BAB A4 die S 288 dorthin verlegt wird und die OD Waldsachsen in kommunale Hand gelegt wird. Damit ist eine Verkehrsberuhigung zu erwarten und eine Kommune hat dann zusätzlich die Möglichkeit, u.a. mit Temporeduzierungen eine weitere Beruhigung des Verkehrs zu erreichen.

Ich danke allen Beteiligten für ihren Einsatz und freue mich, wenn Engagement aus der Bevölkerung zum Anstoß für Verbesserungen vor Ort wird und ich als Landtagsabgeordnete dazu beitragen kann, dass die Verbesserungen tatsächlich kommen. Am 8. Februar 2017 fand eine Einwohnerversammlung in Waldsachsen statt. Dort wurden die Bürgerinnen und Bürger über die Ergebnisse der letzten Monate informiert.

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06.12.2016

Basteln mit den Kindern von der Kinderarche Lichtenstein

In Sichtweite neben meinem Bürgerbüro leben Kinder zusammen in einer Wohngemeinschaft der Kinderarche e. V. Einige von ihnen laufen auf ihrem Weg zum Bus regelmäßig an unseren Schaufenstern vorbei.

Da lag es nahe, etwas zusammen zu machen. Schon zum zweiten Mal hatten wir einen gemütlichen gemeinsamen Adventsnachmittag mit Basteln, Naschen, Plaudern. Beim Kneten wurden ungeahnte Talente entdeckt. Und als es nach Hause ging, fragten die Kinder schon, ob sie nächstes Jahr wiederkommen dürfen.

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21.11.2016

Suffragette - Kino im Gymnasium und im Infoladen

Mit einer ganzen großen Aula voller junger Menschen konnte ich im Prof.-Dr.-Max-Schneider-Gymnasium in Lichtenstein ins Gespräch kommen, nachdem wir uns zusammen den Film "Suffragetten - Taten statt Worte" angeschaut hatten. In dem Film geht es um die Frauenwahlrechts-Bewegung in England und die Schritte, zu denen Frauen bereit waren.

Die Jugendlichen waren beeindruckt von den Arbeitsbedingungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch als normal galten und sie zeigten Respekt vor den Opfern, die Frauen bringen mussten, um ihre Menschenrechte und politischen Rechte ohne Unterschied zu Männern wahrnehmen zu dürfen. Abends haben wir den Film im Infoladen gezeigt und hatten dort eine kleine Schar interessierter Lichtensteiner zu Gast.

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23.10.2016

78. Museums-Kaffeeklatsch zu Gast im Infoladen

Das Stadtmuseum der Stadt Lichtenstein, in der ich mein Bürgerbüro habe, pflegt mit seiner Reihe "Museumskaffeeklatsch" die wunderbare Tradition, an Orte zu gehen und Spannendes zu deren Geschichte zu erzählen. Vor den Vorträgen an den historischen Stätten gibt es immer ein Kaffeetrinken, das - jedes Mal an einem improvisierten Ort - immer live und ungeprobt ist.

So kam auch unser Bürgerbüro in den Genuss eines Besucheransturmes. Am 23.10. ging es nämlich im Vortrag um das ehemalige Hotel "Goldener Helm", das gleich nebenan ist und heute eine Wohnhaus und Tagestreff für Menschen mit Demenz beherbergt. Ich danke den tollen Frauen, die das Kaffeetrinken ehrenamtlich betreuten und der Museumsleiterin für die unkomplizierte Zusammenarbeit.

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17.10.2016

Ausstellungseröffnung „Kauf mich?! – Frauen und Männer in der Werbung“

Ob „Von Kicken bis Zicken“ oder „Zu fett für’s Ballett“, von der „Thekenschlampe“ bis zur „Männersache“ – was bekommen wir da vermittelt? Und wie wirken solche Werbebotschaften auf uns? Täglich sind wir einer Flut von Werbereizen ausgesetzt, die wir mehr oder weniger bewusst wahrnehmen. Dabei spiegelt Werbung eine Gesellschaft nicht nur wider, sondern gestaltet sie aktiv mit: Sie führt uns vor, was angeblich typisch weiblich und typisch männlich ist und setzt dabei gezielt auch Stereotype ein.

Diesem Thema widmet sich die Ausstellung „Kauf mich?! Frauen und Männer in der Werbung“. Sie untersucht in einer Momentaufnahme der Jahre 2007 und 2008 sowie 2012 und vereinzelt 2013 Werbeanzeigen und -plakate in Dresden. Dabei stehen vor allem die – häufig subtilen – Inszenierungsstrategien der Werbebotschaften im Blickfeld, welche Vorstellungen von Männlichkeit und Weiblichkeit festschreiben und auf diese Weise gesellschaftliche Wertvorstellungen mitprägen.

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26.09.2016

Grillabend zur Interkulturellen Woche im Landkreis Zwickau

Anlässlich der Interkulturellen Woche haben wir die Vielfalt in Lichtenstein gefeiert. Familien, die als Asylsuchende in Lichtenstein leben, ihre Paten und alle, die über ihren Tellerrand schauen möchten haben zusammen gegessen und getrunken.

Kulinarische Beiträge kamen aus ganz verschiedenen Küchen und vom Grill. Je bunter desto besser. Das Keativ-Angebot für Kinder wurde von Linni Grund gestaltet. Es war schön, mit den Aktiven ins Gespräch zu kommen und in unserer kleinen Fußgängerzone ein lebendiges, fröhliches Zeichen zu setzen.

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14.09.2016

Jahrgangsübergreifender Unterricht als Chance für Sächsische Grundschulen

Wenn in kleinen Gemeinden geburtenschwache Jahrgänge an den Grundschulen ankommen, soll dies in der Zukunft nicht mehr die Schließung von Schulen zur Folge haben müssen. Kinder in der zweijährigen Schuleingangsphase jahrgangsübergreifend gemeinsam in einer Gruppe zu unterrichten birgt viele Chancen. Die Großen können Verantwortung übernehmen und helfen, die Kleinen wachsen an ihren Vorbildern und der Zusammenarbeit.

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Weil die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Sabine Friedel, und ich davon überzeugt sind, dass dieses Modell zum Beispiel auch in Niederfrohna zum Fortbestand der Grundschule beitragen würde, boten wir einen Informations- und Gesprächsabend an. Er war sommerlich warm und gemütlich, lockte jedoch nur eine erfahrene und gestandene Pädagogin und den zuständigen Vertreter der Stadtverwaltung. Umso intensiver und konkreter waren aber die Gespräche, die sich daraus ergaben.

06.09.2016

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis besuchen mich in Dresden

Fast ein bisschen spektakulär war die Tagesfahrt nach Dresden diesmal. Die Bürgerinnen und Bürger aus dem Wahlkreis kamen mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten großen Reisebus nach Dresden, wo sie vormittags eine Führung durch den Sächsischen Landtag erlebten. Sie konnten sich auch im Plenum auf die Plätze der Abgeordneten setzen, weil gerade keine Sitzungswoche war.

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Im Anschluss trafen wir uns im Fraktionssaal um über die Anliegen der Besucherinnen und Besucher zu sprechen und uns bei einem Imbiss zu stärken. Danach ging es auf Stadtrundfahrt mit einer zertifizierten Gästeführerin und ein bisschen Zeit für einen individuellen Stadtbummel blieb auch.

04.09.2016

Mit der SPD auf dem Tag der Sachsen in meiner Heimatstadt Limbach-Oberfrohna

Monatelang hat sich Limbach-Oberfrohna auf das größte Fest der Sachsen vorbereitet. Wir konnten in derselben Zeit zurückblicken auf 145 Jahre Sozialdemokratie in unserer Stadt. 

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Deswegen war es besonders schön, den Stand der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag auf der politischen Meile des Sachsentages zu unterstützen. Als kleinste Ausstellung des Tages mag unsere Litfaßsäule gelten, auf der wir Stadtgeschichte und die Entwicklung der Sozialdemokratie in der Region anschaulich präsentieren konnten. Zeitgleich haben wir an der Kirche in einem "Garten der Kulturen" zusammen mit Menschen aus verschiedenen Ländern kreativ gestaltet, Kaffee und Kuchen angeboten und Passanten eingeladen, sich mit einem Handabdruck zu einem friedlichen Miteinander zu bekennen.

25.08.2016

China - Land voller Widersprüche

Faszinierende fremde Kultur. Mein studentischer Mitarbeiter Marcel Müke verabschiedete sich vom Infoladen-Team mit einem Fotovortrag über sein Auslandssemester in China. Mich begeistert, wie "Weltanschauung" - im wahrsten Sinne des Wortes prägen kann.

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Die Schau wurde im Rahmen der Interkulturellen Woche des Landkreises Zwickau gezeigt und beleuchtet anhand von Fotos die Gegensätze, die dem Juso auf seiner Bildungsreise begegnet sind.

13.06.2016

Mit einer Zeitzeugin in der Oberschule

Irene Raether ist 90 Jahre alt, aber kein bisschen leise. Mit Oberschülern der 9. Klasse kam sie ins Gespräch über ihre Erfahrungen beim "Bund deutscher Mädel" und auf der Flucht aus Ostdeutschland. Wir nutzten den Besuch meiner Mutter, um gemeinsam zu Schülerinnen und Schüler an der Heinrich-von-Kleist-Oberschule in Lichtenstein zu gehen.

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Zum ersten Mal erlebten die jungen Leute eine Zeitzeugin, die lebendig von ihren Erfahrungen im Reichsarbeitsdienst und vom Ende des Krieges berichtete. Sie waren sichtlich beeindruckt und trauten sich zunächst kaum, Fragen zu stellen. Wir merkten, wie weit weg und unvorstellbar das alles für diese Generation ist. Auch für mich eine beeindruckende Erfahrung.

09.06.2016

Inklusion im neuen Schulgesetz

Inklusion an Sächsischen Schulen hat noch einen weiten Weg vor sich. Sabine Friedel, die bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag war in Zwickau im Julius-Seifert-Haus, um mit LehrerInnen, SchulleiterInnen, ElternsprecherInnen und Engagierten zu besprechen, was nötig ist, um das Schulgesetz wirklich voran zu bringen. Dabei zeigte sich, dass es Probleme in allen Bereichen gibt, dass Inklusion immer einer individuellen Lösung bedarf, dass Zeit, Geld und Leute gebraucht werden

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und dass nicht zuletzt auch die Hochbegabten im Land der Ingenieure noch völlig vernachlässigt sind. Ohne die vielen Lehrerinnen und Lehrer, die sich tagtäglich ein Bein ausreißen, wäre vieles schon längst nicht mehr machbar. Hut ab vor den vielen Unermüdlichen und besonders vor den ExpertInnen, die mit uns an diesem Abend ihre Freizeit investiert haben.

24.04.2016

Russland, Deutschland und der Westen - Was ist geschehen? Was tun?

Im Rahmen der Tage der Demokratie und Toleranz der Zwickauer Region durfte ich an einer Kooperation des Stadtmuseums Lichtenstein mit der Friedrich-Ebert-Stiftung mitwirken. Zur Lage in Russland und zum Verhältnis der EU und Deutschlands zu Russland sprach der Fachjournalist Dr. Christian Wipperfürth aus Berlin.

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Anschließend kamen wir ins Gespräch über die aktuelle Lage und seine Einschätzung dazu. Die Veranstaltung beschloss eine Sonderausstellung über die Geschichte der Deutschen in Russland.

23.03.2016

Schülerarbeiten - Ausstellung im Infoladen

Die Ausstellung "Schülerarbeiten" mit Kunstwerken von Schülerinnen und Schülern der Heinrich-von-Kleist-Oberschule Lichtenstein haben wir am Mittwoch, dem 23. März 2016 im Bürgerbüro eröffnet. Die Gemälde, Collagen und Objekte entstanden im Schuljahr 2015/16. Die Kunstpädagogin Petra Hübner setzt mit der Schau ein Highlight zum Ende ihrer langjährigen Laufbahn. 

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Bei der Vernissage konnte ich mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen. Schulleiter Norbert Chmiel zeigte sich durchaus stolz auf seine kreative Schülerschaft. Beeindruckende Musikalische Beiträge von Schülern an Trompete, Klarinette und Akkordeon rundeten die Veranstaltung ab.

16.03.2016

Tagesfahrt nach Dresden - Besuch im Sächsischen Landtag

Der Sächsische Landtag lädt Bürgerinnen und Bürger zu Tagesfahrten nach Dresden ein, um jeder und jedem die Möglichkeit zu geben, die Arbeit des Parlamentes kennenzulernen. Für unsere Gruppe aus meinem Wahlkreis begann der Tag mit einer Stadtrundfahrt, begleitet von einer zertifizierten Gästeführerin.

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Danach konnten alle ihre Mittagspause in der Dresdner Altstadt genießen. Ab 15 Uhr gab es dann die Führung im Sächsischen Landtag und unser Gespräch bei Kaffee und belegten Brötchen im Fraktionssaal der SPD-Fraktion. Mit einigen Besucherinnen und Besuchern konnte ich konkrete Probleme besprechen und Anregungen mitnehmen.

08.03.2016

Zum Internationalen Frauentag in Limbach-Oberfrohna und Meerane

Knapp 350 Frauen in Limbach-Oberfrohna und Meerane konnten wir mit einer wunderschönen Rose eine Freude machen. So kamen wir in manches Gespräch und hatten viel Spaß.

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Dazu trugen natürlich auch die Musikerinnen von "Still Movin" bei, die die Passantinnen mit facettenreicher vielfältiger Live-Musik erfreuten.

08.12.2015

Basteln im Advent - Mit den Kindern der Kinderarche

An diesem Tag waren zehn ganz liebe, lustige, nette Kinder von der Kinderarche-Wohngruppe Lichtenstein in meinem Bürgerbüro zu Besuch und hatten einen gemütlichen Bastelnachmittag mit der Lichtensteiner Schneiderin Linni Grund. 

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Allen hat das Nähen, Weben, Wickeln und Schnippeln, Naschen und Kichern ganz viel Freude gemacht. Das machen wir wieder!

01.12.2015

Bürgerinnen und Bürger aus meinem Wahlkreis auf Tagesfahrt nach Dresden

Ein Jahr, nachdem ich meinen Infoladen in Lichtenstein eröffnet habe, habe ich endlich eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern nach Dresden eingeladen. Sie haben im Dachterrassenrestaurant gut gegessen und eine spannende Führung durch den Sächsischen Landtag erlebt.

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Weil ich selbst nach einem Autounfall nicht bei meinen Besuchern sein konnte, war Dagmar Neukirch, die parlamentarische Geschäftsführerin unserer Fraktion für sie da und stand Rede und Antwort zur Versorgung für Flüchtlinge und zum Umgang mit dem Haushalt. Anschließend hatten alle noch Zeit für einen Bummel über einen der vielen Dresdner Weihnachtsmärkte.

09.10.2015

Engagementpreis des Landesfrauenrates geht nach Zwickau

Zum ersten Mal vergab der Landesfrauenrat seinen Engagementpreis und ich habe mich sehr gefreut, dass er an die von mir vorgeschlagene Silvia Rentzsch aus Zwickau ging. Der Festakt fand im Dachsaal des riesa efau. Kultur Forum Dresden in Anwesenheit der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping MdL statt. Sie war auch gleichzeitig die Schirmherrin für den Preis. Die musikalische Umrahmung übernahmen Rebecca Fröhlich (Kontrabass und Gesang) sowie Deborah Scharon Krupa (Gesang) von der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber” in Dresden.

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Die Auszeichnung erhielt eine Frau, die gemäß der Jahresthematik des Landesfrauenrates auf dem Gebiet „Frauen und Mehrfachdiskriminierung“ ihr herausragendes Engagement in Sachsen bewiesen hat. Aus einer Vielzahl von Bewerbungen mit beeindruckendem ehrenamtlichem Engagement wurde von einer unabhängigen Jury eine Frau ausgewählt, die sich mit der Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung und Identität mit dem Fokus auf alle Lebensbereiche von LSBTTIQ beschäftigt. Seit vielen Jahren setzt sie sich für trans- und intergeschlechtliche Menschen in Zwickau und Mitteldeutschland ein. Sie ist die Vorsitzende des Vereins “Trans-Inter-Aktiv in Mitteldeutschland e.V.” (TIAM e.V.).

03.10.2015

Zu Gast im Islamischen Zentrum in Dresden

Anlässlich des Tages der offenen Moschee besuchte ich in Dresden das Islamische Kulurzentrum, das von einem Verein betrieben wird. Das Islamische Zentrum Dresden e.V. ist der erste eingetragene Islamische Verein in Ostdeutschland.

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Die Vereinsmitglieder engagieren sich für die religiöse, soziale und kulturelle Betreuung der in Dresden lebenden Muslime sowie die Förderung der kulturellen und religiösen Verständigung in der Gesellschaft. Ihr Motto ist: "Miteinander für Toleranz und Integration - Gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung".

28.09.2015

Asyl ist Menschenrecht - Ausstellungseröffnung in der Interkulturellen Woche

Im Rahmen der Interkulturellen Woche im Landkreis Zwickau konnten wir die aktuelle Plakat-Ausstellung „Asyl ist Menschenrecht“ von ProAsyl zeigen. Die Ausstellung kam in Zusammenarbeit mit dem Jugendmigrationsdienst AWO Erzgebirge nach Lichtenstein. Zur Eröffnung gab es wunderbare Cello-Musik von Vesselin Santos Santiago und einen brasilianischen Imbiss von Keyla Santiago.

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Aktive aus Lichtenstein und Umgebung kamen ins Gespräch, der Bürgermeister Thomas Nordheim sprach ein berührendes Grußwort.

Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt? Welche Wege müssen sie beschreiten, welche Hindernisse überwinden? Wo und unter welchen Umständen finden sie Schutz? Darüber informiert die Ausstellung "Asyl ist Menschenrecht" von PRO ASYL.

12.05.2015

Frauen in der Politik – Einzelkämpferinnen in einer Männerdomäne

Seit der Weimarer Verfassung von 1918 dürfen auch Frauen für politische Ämter wählen und kandidieren. Dennoch dominieren auch einhundert Jahre später Männer die politische Domäne – im Kreistag Zwickau beträgt der Frauenanteil knapp 20 Prozent, in ganz Deutschland gibt es nach einer gemeinsamen Studie des Deutschen Städtetages und der Bertelsmann Stiftung nur in 5 Prozent aller deutschen Kommunen weibliche Stadtoberhäupter und auch die Parteien sind überwiegend männlich besetzt.

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Wie aber kommt es zu diesen Ungleichheiten und wie können Sie beseitigt werden? Unter dem Titel „Frauen in der Politik – Einzelkämpferinnen in einer Männerdomäne?“ trafen wir Frauen und Männer im Frauenzentrum des dfb Westsachsen e.V. in Lichtenstein.
Die Historikerin Jessica Bock, die in Leipzig und Krakau mit dem Schwerpunkt Frauenbewegungen studiert hat, präsentierte ihre Forschungsergebnisse zum Frauenengagement in der Politik. Im Anschluss diskutierten die Gäste gemeinsam engagierten Ehrenämtlerinnen und Politikerinnen aus dem Landkreis Zwickau. Unser Gast aus Dresden war die Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping MdL (SPD).

 

28.11.2014

Eröffnung unseres Bürgerbüros "Infoladen"

Endlich war es so weit. Wir konnten unseren "Infoladen" in der kleinen Fußgängerzone am ehemaligen Hotel "Goldener Helm" in Lichtenstein eröffnen. Wir bekamen Besuch von den lieben Genossen der SPD Lichtenstein und vom Fraktionsvorsitzenden der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zu der ich seit zwei Monaten gehöre.

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Auch unser Kreisvorsitzender Andreas Weigel ließ es sich nicht nehmen, uns zu beglückwünschen. Ab jetzt soll hier ein lebendiger Anlaufpunkt für Bürgerinnen und Bürger sein, die mit ihren Fragen und Anregungen zu uns kommen können. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinem Team.

Wie alles begann - Unser Wahlkampf

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Gleichstellung

Die Gleichstellung von Männern und Frauen ist seit jeher ein Herzensanliegen der Sozialdemokratie. Es war August Bebel, bis 1877 Reichstagsabgeordneter für Glauchau-Meerane-Hohenstein-Ernstthal und späterer Vorsitzender der SPD, der 1879 in seinem Buch „Die Frau und der Sozialismus“ schrieb: „Es gibt keine Befreiung der Menschheit ohne die soziale Unabhängigkeit und Gleichstellung der Geschlechter.“ In einer Zeit, in der für die meisten Menschen die Gleichberechtigung der Frau undenkbar war, wurden Bebel und die SPD zu den wichtigsten Stützen der Frauenbewegung.
Die erste Frau, die nach Erlangung des Frauenwahlrechtes 1918 in einem deutschen Parlament sprach, war die Sozialdemokratin Marie Juchacz. Die SPD-Politikerinnen Elisabeth Selbert und Frieda Nadig waren es, die im Grundgesetz Art. 3 Abs. 2 den Satz schrieben ließen: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ – und als „Mütter des Grundgesetzes“ in die Geschichte eingingen. Und Annemarie Renger (SPD) war es, die nicht nur als erste Frau an der Spitze eines deutschen Parlamentes stand, sondern auch international die erste Frau in einer solchen Position war.

Heute müssen wir glücklicherweise nicht mehr um die grundsätzliche Frage nach Gleichberechtigung streiten. Frauen bestimmen den Alltag gleichermaßen wie Männer. Wir müssen allerdings jeden Tag aufs Neue um die Auslegung des Wortes „Gleichberechtigung“ – auch und nicht selten mit unserem Koalitionspartner CDU – kämpfen. Zwar haben Frauen nun schon lange das Wahlrecht, trotzdem werden sie nach wie vor in ihrem Alltag schlechter gestellt als ihre männlichen Gegenparts: Sei es beim Verdienst, bei den Karrierechancen, der Erziehung der Kinder oder in der Politik. Bis zu 22 Prozent weniger verdient eine gleich qualifizierte Frau als ein Mann mit gleicher Qualifikation im gleichen Job.

Durch meine Tätigkeit in der Wirtschaft konnte ich diese Diskriminierung – quasi am eigenen Leib – erleben. Und: Sie hat mich motiviert. Ich trat der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) bei, besuchte Veranstaltungen des Landesfrauenrates, um mich weiterzubilden.

Industriepolitik

Seit Dezember 2015 bin ich die Sprecherin der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag für dieses Themenfeld und ich freue mich auf die Begegnungen in der Sächsischen Industrie und die Aufgaben, die ich nun anpacken kann.

Als Diplom Ingenieurin arbeite ich seit über 25 Jahren in Technik und Wirtschaft. Meine Erfahrungen in den Bereichen der industriellen Produktion, von Forschung und Entwicklung neuer Verfahren und Technologien bringe ich gern in meine Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ein. Das Wissen um die Verhältnisse  in der Sächsischen Industrie, besonders auch mit Blick auf innovative Zukunftstechnologien macht deutlich: die Landespolitik muss die vergleichsweise kleinteilige heimische Industrie stärken. Dies kann ganz konkret erfolgen indem unternehmerische Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten in enge Kooperation mit industrienahen Forschungsinstituten gebracht wird.

Dies haben wir in unserem Koalitionsvertrag so formuliert:

Seite 26: Sachsen hat mit einer ganzen Reihe von Instituten der Fraunhofer‐Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung, der Hermann von Helmholtz‐Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren, der Max‐Planck‐Gesellschaft und der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz ein außerordentlich dichtes Netz an außeruniversitären Forschungseinrichtungen geschaffen. Wir unterstützen die enge Zusammenarbeit zwischen außeruniversitären Forschungseinrichtungen, den sächsischen Hochschulen und der Wirtschaft.

Seite 27: Um die Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Forschung weiter zu verbessern, ist es das Ziel der Koalition, Technologiescouts einzuführen. Darüber hinaus sollen die Instrumente und Institutionen des Wissens- und Technologietransfers unter Beachtung der Transferstellen an Hochschulen, der Technologie- und Gründerzentren, der Industrieforschungseinrichtungen, Cluster, Verbundinitiativen und Branchennetzwerke besser vernetzt und somit gestärkt werden.

Seite 35: Wir wollen die Industrie als Wachstums- und Beschäftigungsmotor und als Impulsgeber für andere Wirtschaftszweige weiter stärken und eine industriepolitische Gesamtstrategie „Industrie der Zukunft“ auf den Weg bringen.

Von Maschinenbau, zur Automobilindustrie über den Leichtbau zur Textilindustrie – Sachsen hat eine Menge zu bieten.

Mit dem Wissen um unser industrielles Erbe, den vielfältigen Fachkräften in unserem „Land der Ingenieure“, werde ich mich für ein starkes Sachsen einsetzen, das in der Lage ist Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen und damit unsere wirtschaftliche Zukunft zu sichern.

Ladentuer

Erreichbarkeit und Öffnungszeiten

Sie finden das Bürgerbüro „Infoladen” in 09350 Lichtenstein/Sachsen in der Rosengasse 2, neben der Schloss-Apotheke und gegenüber der Bäckerei. Wenn Sie das unmittelbar nebenan liegende Parkhaus „Schloss-Center/Sportzentrum” nutzen wollen, können Sie ins Navi eingeben: Innere Zwickauer Straße 8. An der Schloss-Apotheke befindet sich außerdem die Bus-Haltestelle „Lichtenstein Zwickauer Straße”. Hier halten die Linien 108, 115, 117, 118, 152, 199 und 251.

Das Bürgerbüro hat geöffnet:
Montag, Mittwoch und Donnerstag 9 bis 14 Uhr und am Dienstag 9 bis 18.30 Uhr sowie nach Vereinbarung.

Sie erreichen uns per E-Mail an buergerbuero@raetherlordieck.de

 

+++ Kreuzung Glauchauer Str./Hartensteiner Straße - Innere Zwickauer Str./Ernst-Thälmannstr. ab 06.06.2017 gesperrt +++

Aus Richtung Zwickau (Innere Zwickauer Straße) ist unser Bürgerbüro ohne Umwege zu erreichen.

Aus Richtung St. Egidien müssen Sie über den Bahnhof (Am Bahnhof) fahren und anschließend wie aus Richtung Zwickau die Innere Zwickauer Straße stadteinwärts fahren.

Aus Richtung Hohenstein-Ernstthal fahren Sie bitte die B 173 bis zum Auersberg-Center, biegen dann in die Glauchauer Straße ein und folgen der Route wie aus Richtung St. Egidien.

Aus Richtung Hartenstein fahren Sie die Hartensteiner Str. stadteinwärts bis Höhe Sparkasse und biegen links auf die Lößnitzer Straße ab. Danach weiter auf die August-Bebel-Straße. Höhe Neumarkt biegen Sie dann in die Poststraße ein und fahren bis zur Kreuzung Innere Zwickauer Straße. Dort rechts abbiegen und die Innere Zwickauer Straße stadteinwärts fahren.

Büroleiter Bürgerbüro

Maik Kaufmann

Tel.: (03 72 04) 936 669
Fax: (03 72 04) 936 668
Mail: kaufmann@raetherlordieck.de

MITARBEITERIN IM BÜRGERBÜRO

Katrin Kaminsky

Tel.: (03 72 04) 936 669
Fax: (03 72 04) 936 668
Mail: kaminsky@raetherlordieck.de

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